Montag, 22. Dezember 2014

Das Schicksal ist ein mieser Verräter von John Green [Rezension]


Beschreibung:

Gebundene Ausgabe: 288 Seiten
Verlag: Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG; Auflage: 29 (30. Juli 2012)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3446240098
ISBN-13: 978-3446240094
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 13 - 16 Jahre

Preis: 16,90 €

Inhalt.

„Krebsbücher sind doof“, sagt die 16-jährige Hazel, die selbst Krebs hat. Sie will auf gar keinen Fall bemitleidet werden und kann mit Selbsthilfegruppen nichts anfangen. Bis sie in einer Gruppe auf den intelligenten, gut aussehenden und umwerfend schlagfertigen Gus trifft. Der geht offensiv mit seiner Krankheit um. Hazel und Gus diskutieren Bücher, hören Musik, sehen Filme und verlieben sich ineinander - trotz ihrer Handicaps und Unerfahrenheit. Gus macht Hazels großen Traum wahr: Gemeinsam fliegen sie nach Amsterdam, um dort Peter Van Houten zu treffen, den Autor von Hazels absolutem Lieblingsbuch. Ein tiefgründiges, emotionales und zugleich freches Jugendbuch über Krankheit, Liebe und Tod.


Rezension:


Ich habe soviel über dieses Buch gelesen. "Nimm Taschentücher", "Ich war so am heulen" haben sie gesagt. Und da dachte ich mir, ok wenn alle soviel davon schwärmen und es so rührend ist, dann muss ich es unbedingt lesen und wissen über was die Leute reden. 
Als ich es begann zu lesen war ich richtig gespannt, direkt wird man darüber informiert, dass es um die Krebskrankheit geht. Ein heikles und trauriges Thema für ein Buch dachte ich, merkte jedoch, dass dieser Roman kein typischer Erfahrungsbericht werden wird. Ich musste an einigen Stellen trotz des ernsten Themas richtig herzlich lachen. 
Der Schreibstil in diesem Buch ist leicht verständlich und man ist sofort drin. Die empfohlene Altersangabe vom Verlag kann ich voll unterstützen, das Buch ist allerdings nicht nur für Jugendliche interessant sondern es ist auch für Erwachsene geeignet.
Ich kann jedoch für mich nur sagen, ich war ein wenig enttäuscht. Vielleicht hatte ich aufgrund der vielen Schwärmerei zu viel erwartet, aber ich fand das Buch jetzt nicht so besonders. Es ist sicherlich ein ernstes Thema jugendgerecht dargestellt worden und gerade wie die Protagonisten mit ihren Krankheiten umgehen ist bewundernswert, aber mich hat das Buch jetzt nicht umgehauen. Es war nicht ein Buch, bei dem ich sage "Muss man unbedingt gelesen haben". Alles in allem war es ein guter Roman mit humorvollen und wirklich traurigen Stellen, es hat jedoch mich nicht vollkommen überzeugt.

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