Mittwoch, 20. Mai 2015

Die Stille Kammer von Jenny Blackhurst [Rezension]




Beschreibung:

Taschenbuch: 448 Seiten
Verlag: Bastei Lübbe (Bastei Lübbe Taschenbuch); Auflage: 1. Aufl. 2015 (15. Mai 2015)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3404172191
ISBN-13: 978-3404172191
Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 18 Jahren
Originaltitel: 
Cradle and AllPreis: 9,99 €

Inhalt:

Susan Webster hat keinerlei Erinnerung an den schrecklichsten Abend ihres Lebens: Sie soll ihren eigenen Sohn erstickt haben. Jahre später entdeckt sie Fotos, die die Hoffnung schüren, dass ihr geliebter Sohn noch lebt. Auf eigene Faust versucht Susan, den rätselhaften Bildern und ihrer eigenen Erinnerung auf den Grund zu gehen - und kommt dabei einem anderen grauenvollen Verbrechen auf die Spur, das sich vor zwanzig Jahren an einem Elite-College im Norden Englands ereignete ...


Rezension:

Dieses Buch durfte ich vorab lesen und bin mehr als froh darüber. Es war für mich der erste Thriller seit längerer Zeit und ich muss sagen, dieses Debüt ist gehört mit zu den besten Thrillern die ich bis jetzt gelesen habe. 
Das Thema fand ich sehr heikel und doch spannend wie sich diese Story entwickeln würde. Der Einstieg in dieses Buch fiel mir überhaupt nicht schwer, denn die Autorin steigt direkt in die Handlung ein und hat eine leicht verständliche und gut strukturierte Schreibweise. Der Schreibstil liest sich wirklich sehr angenehm. Das Buch hat zwei Handlungsebenen. In der einen ist es aus Susans Sicht geschrieben, wodurch man sich mit ihr sehr verbunden fühlt und spielt in der Gegenwart. Die andere Handlungsebene besteht aus kurzen Flashbacks und erzählt die Ereignisse, die sich vor 25 Jahren zugetragen haben. Einige Charaktere wirken ein bißchen flach und ich hätte gern noch etwas mehr über sie erfahren und mir mehr Tiefe gewünscht. 
Die Kapitel sind insgesamt nicht so lang gewählt, was ich immer sehr mag. 
Der Spannungsbogen wird dauerhaft hoch gehalten, durch immer neue Ereignisse und Wendungen wird der Leser förmlich an dieses Buch gefesselt. Besonders gut hat mir gefallen, dass die Autorin dem Leser genügend Raum gibt, um eigene Spekulationen anzustellen. Immer wieder ertappte ich mich dabei, wie ich wie ein kleiner Ermittler mir Theorien zusammenstellte, um dann festzustellen, dass diese so nicht funktionieren. 
Dieser Roman beinhaltet die perfekte Dosis Nervenkitzel. 

Dieses Debüt von Jenny Blackhurst konnte mich auf ganzer Linie überzeugen und den nächsten Roman werde ich mit Sicherheit auch lesen. 

Ich danke dem Bastei Lübbe Verlag, dass mir das Manuskript zur Verfügung gestellt wurde.

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