Freitag, 2. Dezember 2016

Magie des Winters - Tagebuch eines Frostmädchen [Blogtour]


Meine lieben Leseeulen,

gestern bei Selection Books habt ihr einiges über die Wintermagie erfahren und mir verbleibt die Ehre des letzten Beitrags der Blogtour. Meine Rezension zum Buch "Das Frostmädchen" findet ihr HIER.
Heute erhaltet ihr wieder einen Einblick in das Tagebuch von Neve und zwar hat sie ihn verfasst, nachdem Lauri sie im Wald gefunden hat. 


Liebes Tagebuch,

ich bin verwirrt. Ich kann mich erinnern, dass ich durch den Schnee lief. Meine Beine konnten mich nicht mehr tragen und dann wurde alles schwarz. Nachdem ich dann die Augen aufschlug ergriff mich Panik. Ich versuchte mich zu orientieren. Meine Befürchtung wieder bei Gideon in der Hütte zu sein bestätigte sich nicht. Diese Hütte ist vollkommen anders und mir völlig unbekannt. Ich blickte mich um und sah ihn. Schlafend, braune Haare und wilde Locken. Er schien nicht viel älter als ich zu sein. Krampfhaft überlegte ich, ob er mir vorher schon in Longtree begegnet war, aber wenn ja fällt es mir zumindest nicht ein. Wie ich hierher gekommen bin weiß ich gar nicht. Aber er musste mich getragen haben, aber er sieht nicht so muskulös aus. Wie er da schlief strahlte er eine wunderbare Ruhe aus, sein Gesicht hatte ganz sanfte Züge. Ich konnte ihn nicht länger betrachten, denn ich fiel wieder in einen tiefen Schlaf. Jetzt ist ein neuer Tag angebrochen und er stellte sich mir als Lauri vor. Er ist so ganz anders als Gideon, er lässt mir Raum und bedrängt mich nicht. Immer wieder schaue ich ihn verstohlen an. Er ist damit beschäftigt Illustrationen anzufertigen und die Stille zwischen uns ist alles andere als unangenehm. In meinem Kopf kreisen die Gedanken, wie es ihm wohl möglich war mich durch den Schnee hier her zu tragen. Was er gedacht haben mochte. Er hat mich komplett umgezogen, ich trage seine Sachen, die nach ihm riechen. Er hat mich komplett entkleidet und verliert doch kein Wort darüber. Ich bin ihm dankbar, dass ich hier verweilen darf und ihn so besser kennen lernen kann. Doch mir ist nicht nach reden und er lässt mich schweigen. Er scheint ein ruhiger Mensch von Natur aus zu sein und diese abgelegene Hütte passt zu ihm. Er ist ohne Begleitung hier, will den Kopf frei kriegen und arbeiten, soviel habe ich schon erfahren. Wie lange werde ich verweilen dürfen ? Wie lange wird er mich ertragen, bevor ich mir eine Lösung einfallen lassen muss ? Ich denke über meine Optionen nach. Zurück zu Gideon? Für mich aktuell die schlechteste Lösung. Doch wohin soll ich gehen ? Wohin wird mich mein Weg führen, wenn Lauri mich nicht mehr bleiben lässt ? Fragen über Fragen, die meinen Kopf zu sprengen scheinen. Lauri ist vorsichtig, rücksichtsvoll und scheint ernsthaft besorgt. Warum ist er so nett zu mir? Ich bin für ihn eine vollkommen Unbekannte und doch schauen mich seine braunen Augen mit einem gewissen Blick an. Ob es nur an den Spuren von Gideon in meinem Gesicht liegt vermag ich nicht zu beurteilen. Wie soll es nur weiter gehen?


Gewinnspiel




Zu gewinnen gibt es 2 x "Das Frostmädchen" als Print

Gewinnspielfrage:

Wie hättest du reagiert, wenn du in einer fremden Hütte allein mit einem dir unbekannten Mann aufgewacht wärst ?

Teilnahmebedingungen:

  • Du musst mindestens 18 Jahre alt sein, ansonsten benötigen wir eine Einverständniserklärung deiner Eltern.
  • Du musst einen Wohnsitz in Deutschland, Österreich oder in der Schweiz haben,
  • Deine Adresse wird nur für das Gewinnspiel verwendet und anschließend gelöscht.
  • Falls dein Gewinn auf dem Postweg verloren gehen sollte, übernehmen wir keine Haftung dafür.
  • Die GewinnerInnen erklären sich einverstanden, dass ihr Name im Rahmen der Blogtour öffentlich genannt werden darf.
  • Weder Facebook noch Blogger haben etwas damit zu tun.
  • Eine Barauszahlung der Gewinne ist ausgeschlossen.
  • Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Teilnahmeschluss ist der 04.12.2016 um 23:59 Uhr

Kommentare:

  1. Bestimmt wäre ich erst einmal rausgerannt vor Schreck. Dann vielleicht mit Abstand erst einmal abgewartet. Aber wenn er mich im Schlaf nicht getötet hat, wird er es wohl auch nicht machen, wenn ich wach bin. Die Chancen stehen also gut. :)

    Liebe Grüße,
    Wayland

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  2. Ich wäre schockiert gewesen und wahrscheinlich erst mal weggelaufen :D ich weiß auch nicht, ob ich zurückgekehrt wäre. Wahrscheinlich aber eher nicht.
    LG Jessy

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  3. Guten Morgen,
    Ich glaube, ich wäre total schockiert gewesen und hätte so schnell wie möglich die Flucht ergriffen. Später hätte ich mich dann darüber geärgert, wäre zurück gelaufen und hätte ihn zur Rede gestellt :D
    Liebe Grüße

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  4. Hallo,
    also ich hätte einen gehörigen Schrecken bekommen und versucht, mich zu schützen. Dann rausfinden, wie ich dorthin gekommen bin, was der Mann von mir möchte, Gegend erkunden, möglichst viel rausfinden.

    lg, Jutta

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  5. Hallo,

    ich hätte wahrscheinlich zunächst einmal etwas Angst gehabt und wäre mir der Situation überfordert gewesen, ich hätte aber dann versucht den Mann kennen zu lernen )

    LG

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  6. Hallo!

    Man ging diese Blogtour schnell um :)
    Ich hätte erst einmal abgewartet und einen sicheren Abstand zu ihm gehalten. Wahrscheinlich hätte mir einen spitzen Gegenstand rausgesucht, um mich im Notfall verteidigen zu können.
    Jedoch wäre meine Neugierde so groß, dass ich definitiv nach Antworten verlangt hätte.

    Lg Mel

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  7. Hallo,

    oh Gott, ich glaube ich wäre erstmal in Panik verfallen und hätte versucht zu fliehen. Notfall hätte ich auch Gewalt angewendet. Man ist ja im ersten Moment verwirrt und weiß nicht wo man sich befindet. Und ob dieser Mann was böses im Schilde führt. Auch wenn es vielleicht in einer einsamen Hütte sinnlos ist hätte ich auch noch laut um Hilfe geschrien.

    So schnell ist die Blogtour wieder vorbei. Danke für die tollen Beiträge.

    Liebe grüße
    Isabelle

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  8. Hallo,
    ich würde erst mal einen wahnsinnigen Schreck bekommen und dann versuchen zu flüchten. Erstmal wenn ich etwas Abstand zwischen dem Mann und mir gebracht hätte, würde ich über die Situation vernünftig nachdenken können. :D
    Liebste Grüße,
    Lena

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