Samstag, 25. Oktober 2014

Ewige Buße von David Mark [Rezension]

Beschreibung:
Preis DE 9.99 €
Seiten: 432
ISBN: 9783548286587
Erscheinungsdatum: 10.10.2014


Inhalt:
Eigentlich kann Detective Aector McAvoy die Brutalität seines Berufs ganz gut wegstecken. Er hat nur eine Achillesferse: seine Familie. Er liebt seine Frau über alles. Trotz seiner schlimmsten Fälle hilft sie ihm, an das Gute im Menschen zu glauben.
Doch mit jedem Mord kommt das Böse seiner Familie näher. Jetzt versetzen drei brutale Morde seine Stadt in Angst und Schrecken. Und der Mörder fängt gerade erst an. Sein Ziel: McAvoy und dessen Familie ...

Leseeindruck anhand der Leseprobe:
Zu Beginn der LP war es für mich schwierig den Text zu erfassen, da es sehr verwirrend geschrieben ist. Ab den ersten Kapitel legt sich das jedoch und man steigt in ein psychologisches Gespräch ein. Bis jetzt lässt sich noch nicht viel über die Hauptfiguren sagen. Aector ist ein Polizist der anscheinend eine sehr bewegte Vergangenheit hat, aber über die man noch nicht viel erfahren hat. Er wird zu einem Tatort mit einer brutal ermordeten Leiche gerufen. Der Ermittler und seine Chefin scheinen sich nahe zustehen aber genaueres erfährt man dann sicherlich im Laufe des Buches. Interessant aber nicht sofort fesselnd. Wahrscheinlich eine Spannung die such im Laufe des Romans aufbaut.

Rezension:

Das Cover ist schön dunkel gehalten mit einem Motiv, was einen schon düstere Gedanken
macht. Die Leseprobe und die Beschreibung machten mich neugierig.
Jedoch wusste ich da noch nicht, dass dies der 3 Fall von McAvoy ist.
Zunächst muss ich ehrlich gestehen, dass es mir schwer viel ins Buch zu finden.
Viele unterschiedliche und nicht gerade sehr einprägsame Namen verwirrten mich am
Anfang sehr.
Der Prolog gab das Gefühl, dass man mittendrin ist und plötzlich endet diese Szene und
erst Seite 118 erwähnt es kurz wieder und richtig aufgeklärt wird diese Szene erst
auf Seite 150. Es fiel mir schwer alles zusammenzufügen, letztendlich lag es aber
auch daran, dass viele Szenen sehr ausgeschmückt werden. Der Autor scheint sich teilweise
in Details zu verlieren und ich musste mich zeitweise richtig motivieren weiterzulesen.
Allerdings gelingt es dem Autor ab Seite 150 eine richtige Spannung herzustellen und
den Leser ab dann immer wieder zu fesseln auch wenn es öfter zu Spannungsabfällen kommt.
Die Charaktere sind einem dann schon vertrauter und nur leichte Abschweifungen lenken
von der Handlung ab. Zudem teffen mehrere Ereignisse aufeinander, dass führt dazu das
sich das Buch flüssig liest. Es ist eine spannende Story, die jedoch durch komplizierte
Darstellungsweisen an Anreiz verliert. Das Ende lässt darauf schließen, dass Mark David
bereits einen vierten Teil in Planung hat. Was ich sehr schade finde, denn dadurch wird
das Ende ziemlich offen gelassen und der Leser bleibt ein mit einem verlorenen Gefühl
zurück. Wer dieses Buch kauft, sollte zumindest zum besseren Verständnis die beiden
vorherigen Teile gelesen haben.
Ich danke dem Ullstein Verlag und vorablesen.de für dieses Rezensionsexemplar.

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