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Donnerstag, 23. Februar 2023

Das Sanatorium von Sarah Pearse [Rezension]

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Beschreibung:

Format: Paperback
Verlag: ‎ Goldmann Verlag
Erscheinungstag: 15. Februar 2023
Seitenzahl: ‎ 512 Seiten
Originaltitel: ‎ The Sanatorium
ISBN-13: ‎ 978-3442206353
Preis: 17,00 €

Inhalt:

Halb versteckt im Wald und überragt von dunkel drohenden Gipfeln war Le Sommet schon immer ein unheimlicher Ort. Einst diente es als Sanatorium für Tuberkulosepatienten, dann verfiel es mit den Jahren und wurde schließlich aufgegeben. Nun hat man es zu einem Luxushotel umgebaut, doch seine düstere Vergangenheit ist noch immer spürbar. Als Detective Inspector Elin Warner zur Verlobungsfeier ihres Bruders anreist, beginnt der Albtraum: Erst verschwindet Isaacs Verlobte, dann geschieht ein Mord. Schließlich schneidet auch noch ein Schneesturm das Hotel von der Außenwelt ab, und die Gäste sind mit einem Killer gefangen ...

Rezension: 

Ich habe diesen Roman im September in der Vorschau des Verlages entdeckt und musste es mir einfach vorbestellen. Der Klappentext und die Ansage "Gänsehaut-Thriller des Jahres" sorgten dafür, dass ich den Erscheinungstag kaum erwarten konnte. Als das Buch endlich bei mir ankam begann ich direkt zu lesen, denn ich musste ja herausfinden, ob meine Erwartungen erfüllt werden. Ein altes gruseliges Sanatorium in Verbindung mit Mord konnte doch nur gut sein und wenn schon auf dem Buch der Aufkleber "Gänsehaut pur" prangt, was soll da schon schiefgehen. Tja, scheinbar so einiges. Hatte ich beim Lesen Gänsehaut? Nein. Fand ich es megaspannend und gruselig? Nein. Das alte Sanatorium mit seinem gruseligen Setting spielt nur zu Beginn eine ganz kleine Rolle und ansonsten spielt die Handlung sich komplett im modernen Hotel ab. Sicher die Vergangenheit des Sanatoriums und was dort geschehen ist, darum dreht sich die Story größtenteils, aber meine Vorstellung war eben eine andere. Die Charaktere fand ich auch etwas schwierig, Sympathie wollte sich da nicht so wirklich einstellen. Die Hauptprotagonistin Elin Warner hat so einen eigenen Sack Probleme, die man nicht müde wird immer wieder hervorzuholen mit Hilfe von Flashbacks und Panikattacken. Aber das hätte ja noch einigermaßen gepasst und wäre auch nicht weiter schlimm, wenn da nicht zusätzlich ständig diese Andeutungen wären, dass sie einer Lösung auf der Spur ist ihr aber die Gedanken entgleiten. Die Autorin hat es aber geschafft, dass ich zumindest den ein oder anderen Falschen in Verdacht als Täter hatte. 
Es ist also eher das typische Setting, abgeschiedenes Gebäude, keine Hilfe von Außen und eine ziemlich verkorkste Heldin, die viel mit sich selbst beschäftigt ist und daher wenig Rücksicht auf andere nimmt. Man kann dieses Roman gut lesen und ich fühlte mich auch gut unterhalten, aber es ist kein Pageturner und Gänsehautfeeling habe ich vermisst. 

Bewertung:

  

Freitag, 3. Februar 2023

Reign of Blood von Penny L. Chapman [Rezension]

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Beschreibung:

Format: eBook
Erscheinungstag: 1. Februar 2023
Seitenanzahl: 356
ASIN-13: B0BS1W6THY
Preis eBook: 3,99€ 

Inhalt:

Ein Mädchen.
Zwei Männer.
Eingeschneit in einer abgelegenen Lodge tief in den Wäldern von Kilthorne Creek.
Der Winter wird heiß.

"Dinge, die wir im Schutz der Dunkelheit tun, sind die Dinge, die uns zu Monstern machen."


Mein Name ist Sian Masters. Ich bin ihre Gefangene.

Als meine Mutter stirbt, fühle ich nichts als Leere.
Ein letzter Brief von ihr schickt mich nach Kilthorne Creek, einer kleinen Küstenstadt, umringt von tiefen Wäldern und Schluchten.
Als mein Wagen in einer regnerischen Nacht liegen bleibt, finde ich Unterschlupf bei Davion Catano und seinem Stiefsohn Lato.
Doch ich ahne nicht, dass sie nicht meine Zuflucht, sondern mein Ruin sind.


Mein Name ist Davion Catano. Ich bin ein Mörder.

Sie erinnert sich nicht an mich. Aber selbst wenn sie es täte - ich bin nicht mehr der Mann von damals.
Dieser Mann ist vor langer Zeit gestorben.
Heute klebt Blut an meinen Händen.
Sünden pflastern meinen Weg. Reue ist ein Fremdwort.
Zu schade, dass sie hier auftauchen musste.
Denn die Monster lauern nicht dort draußen im Schatten der Nacht.
Sie lauern in diesem Haus, versteckt in den Wäldern.
Der Winter kommt.
Wir sitzen zwei Monate fest.
Sie, mein Stiefsohn und ich.
Du kannst uns nicht entkommen, little Bird.


TROPES
- Enemies to Lovers
- Small Town
- Grumpy / Sunshine
- Age Gap
- Steamy
- Antihero
- Alpha
- Forbidden Love


Reign of Blood ist ein Rebels of St. Cilline Spin Off und Einzelband. Die Geschichte kann aber ohne Vorkenntnisse gelesen werden. 
Dark Romance. Wer Triggerwarnungen braucht, sollte von dem Buch Abstand nehmen.
Das Taschenbuch enthält 400 Seiten.

Rezension:

Es ist schon 2 Jahre her, dass ich einen Roman von Penny L. Chapman gelesen habe. Nach Silent Crown habe ich irgendwie nicht weitergelesen. Aber als ich dieses Schätzchen sah, mit diesem wunderschönen Cover und dem noch anziehenderen Klappentext, war es um mich geschehen. Ich wusste ich muss diese Geschichte einfach lesen und so landete sie direkt am Erscheinungstag auf meinem Reader. Einmal angefangen konnte ich nur schwer wieder aufhören. Ich wusste wieder warum ich die Bücher dieser Autorin so sehr mag. Man muss nicht ewig warten bis sich eine Geschichte entwickelt, nein man platzt direkt ins Geschehen und wird einfach mitgerissen. Am ersten Abend hatte ich bereits fast die Hälfte des Buches gelesen und wollte unbedingt wissen wie es weiter geht. Ich mag an den Stories von Penny, dass sie zwar mit der Anziehung zwischen den Menschen spielt, diese den Leser auch deutlich spüren lässt, aber niemals plump daher kommt. Kommt es zu einer heißen Szene drängt diese trotzdem niemals die Handlung in den Hintergrund sondern fügt sich harmonisch ein. Es folgt dann nicht wie bei manch Anderen eine heiße Szene nach der Anderen und der weitere Verlauf der Handlung besteht nur noch aus Bettszenen und leidet. Nein, die Autorin setzt diese Szenen sparsam aber sehr wirksam und elegant ein und die Handlung ist immer im Vordergrund. In diesen Szenen selbst werden deutliche Worte gefunden und Samthandschuhe sucht man auch vergeblich. Aber genau das mag ich so sehr. 
Zudem sind die Protagonisten wirklich sehr starke Charaktere und jeder hat so seine Eigenheiten, die ihn auf ganz eigene Art und Weise anziehend und sympathisch machen oder genau das Gegenteil. Ich mochte Sian und Davion sehr und konnte daher auch richtig mit fiebern. Ich wurde so manches Mal überrascht und mit manch einer Wendung hätte ich so nicht gerechnet. Aber ist es nicht gerade das Schöne, wenn nicht alles nach Schema F abläuft und man mit hibbelt als würde man selbst in dieser Situation stecken? 
Also was ich definitiv über das neue Buchbaby von Penny L. Chapman sagen kann ist, dass es mindestens so heiß hergeht wie es actionreich ist. Dieses Buch ist definitiv nichts für Leute die zart besaitet sind und moralische Flexibilität wäre durchaus als Leser angebracht. Mir hat es richtig Spaß gemacht und ich bin richtig traurig, dass das Abenteuer so schnell vorbei war, weil man einfach nicht aufhören kann zu lesen. 

Bewertung:

    

Sonntag, 15. Januar 2023

Die Toten von Fleat House von Lucinda Riley [Rezension]

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Beschreibung:

Format: gebunden
Erscheinungstag: 27. Mai 2022
Seitenanzahl: 544
Originaltitel : The Murders at Fleat House
ISBN-13: 978-3442316724
Preis: 22,00€

Inhalt:

St Stephen's, ein kleines Internat im idyllischen Norfolk. Eines Tages kommt der 18-jährige Charlie Cavendish in Fleat House, einem der Wohnheime der traditionsreichen Schule, unter mysteriösen Umständen ums Leben. Der Direktor beeilt sich zu erklären, dass es sich um einen tragischen Unfall handelt, aber die Polizei beginnt unter der Leitung von Detective Inspector Jazz Hunter zu ermitteln. Sie versucht, in den verschlossenen Kosmos des Internats vorzudringen, und findet bald heraus, dass Charlie ein machthungriger junger Mann gewesen ist, der seine Mitschüler gequält hat. War sein Tod ein Racheakt? Jazz taucht tief ein in ein Netz von Beziehungen, emotionalen Abhängigkeiten und offenen Rechnungen – und sie erkennt, dass sie weit in die Vergangenheit zurückgehen muss, wenn sie das Rätsel von Fleat House enthüllen will …

Rezension:

Schon seit seinem Erscheinen hatte ich dieses Buch ins Auge gefasst und wollte es unbedingt lesen. Der Klappentext traf bei mir direkt einen Nerv und ich wusste es könnte mir gefallen. Besonders reizte mich natürlich die Tatsache, dass es der einzige Kriminalroman der Autorin ist und ich wollte herausfinden, ob sie mich komplett mitreißen kann. Und was soll ich sagen? Ja, von Seite 1 hat sie mich abgeholt und das Buch weg zu legen fiel mir schwer. Ich war überrascht wie gut die Autorin auch dieses Genre beherrscht. Die Hauptprotagonistin war mir direkt sympathisch und so weckte die Geschichte auch die kleine Ermittlerin in mir. Die Handlung hat immer wieder spannende Wendungen und so manches Mal lag ich mit meinen Gedanken falsch. Bis zum Schluss war ich von einer klaren Auflösung weit entfernt und es blieb bis zur letzten Seiten ein richtig spannendes Lesevergnügen. 
Ich kann über dieses Buch wirklich nichts negatives sagen, denn immer wieder ereigneten sich Dinge, die ich so nicht vorhergesehen habe. Es sind viele unterschiedliche Charaktere mit ganz eigenen Geschichten. Wie Lucinda Riley hier die Gegenwart mit der Vergangenheit verwebt ist einfach nur großartig. Jeder Mensch hat eine Vergangenheit, aber hier spielt diese von so manchem eine essentielle Rolle. Die verschlungenen Pfade zur Auflösung werden keine Minute langweilig und führen den Leser auf so manchem Irrweg. 
Nach beenden dieses Romans war ich mit der Lösung mehr als glücklich und als Freund von Einzelbänden sollte sich bei mir große Zufriedenheit einstellen, aber das tut es nicht. Ich würde mir wünschen, dass es weitere Romane mit Jazz Hunter geben würde, aber leider ist dies ja nicht mehr möglich. Im Nachhinein betrachtet wünsche ich mir, dass Lucinda Riley uns dieses Werk schon eher geschenkt hätte und sie daraus eine Reihe gemacht hätte, Potential dafür ist mehr als ausreichend vorhanden. Ich kann nur jedem der auf spannende Lektüre steht diesen Roman ans Herz legen. Für mich war das ganz sicher nicht der letzte Roman von dieser Autorin, da ich ihren Schreibstil wirklich sehr mag und sie einfach eine wunderbare Art hat Geschichten zu erzählen.

Bewertung:

    

Donnerstag, 4. März 2021

"Die Rabentochter" von Karen Dionne [Rezension]

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Beschreibung:

Format: broschiert
Verlag: Goldmann Verlag
Erscheinungstag: 16. November 2020
Seitenanzahl: 352
Originaltitel : The Wicked Sister
ISBN-13: 978-3442489343
Preis: 13,00 €

Inhalt:

Fünfzehn Jahre ist es her, dass die damals 11-jährige Rachel Cunningham ihre Mutter erschoss. Ein tragischer Unfall – so ihre Erinnerung. Seither lebt Rachel freiwillig in einer psychiatrischen Klinik, ohne ihre Schuldgefühle je überwunden zu haben. Doch Trevor Lehto, ein Bekannter und angehender Journalist, möchte für eine Reportage mehr über den damaligen Fall herausfinden. Auch in Rachel erwacht der Wunsch, sich endlich der ganzen Wahrheit zu stellen. Wild entschlossen verlässt sie die Klinik und fährt zu ihrer Tante Charlotte und ihrer Schwester Diana, die im Elternhaus von Rachel und Diana leben, einem herrschaftlichen Jagdhaus. Damit begibt sich Rachel jedoch in höchste Gefahr, denn die beiden hüten ein tödliches Geheimnis ...

Rezension:

Ich hatte von der Autorin schon durch die Moortochter gehört, aber da bin ich nur um das Buch rumgeschlichen habe es aber nie gekauft. Bei diesem Buch habe ich das Cover gesehen und dazu den Klappentext, nach dem Lesen der Leseprobe war für mich klar, ich muss dieses Buch kaufen. 
Man ist direkt in der Geschichte drin, denn wir lernen als erstes Rachel in ihrer aktuellen Situation in der Klinik kennen. Sie war mir von Beginn an sympathisch und was sie erleben und durchmachen musste tat mir einfach nur leid. An ihr wird uns deutlich aufgezeigt, welche merkwürdigen Wege unser Gehirn wählt wenn wir Traumatisches erleben. 
Die gesamte Handlung wird uns aus zwei Perspektiven erzählt, also Vergangenheit und Gegenwart. Das macht das ganz dynamisch und eröffnet uns einen weiteren Blick auf das Geschehen. War das Buch deswegen ein Pageturner? Stellenweise... ich fand die Grundstory wirklich interessant und wollte natürlich auch wissen wie es ausgeht. Aber nachdem die Rahmenhandlung bekannt war empfand ich es stellenweise als langatmig und war sogar teilweise etwas genervt, weil ich dachte es geht nie vorwärts. Man erfährt zwar immer wieder häppchenweise neue Details und man legt sich im Kopf auch eigene Theorien zurecht, aber wenn man das Gefühl hat die Handlung stagniert werde ich zumindest schnell ungeduldig. Und auf den letzten 80 Seiten kommt Bewegung in die Sache alles geht Knall auf Fall und alles fügt sich an seinen Platz. Hat das Buch damit einen perfekten Abschluss? Also es bleibt eventuell nur eine Frage offen und alle anderen werden beantwortet, aber perfekt ist was anderes. Es geht dann wirklich Schlag auf Schlag und alles fügt sich so perfekt und für alles gibt es die passende Lösung, dass es für mich total überzogen und unrealistisch war. Ich kann dies leider hier nicht ausführen, da ich sonst das gesamte Buch spoilern würde was ich nicht möchte. 
Mein Fazit zu diesem Psychothriller: eine gute Grundstory, sympathische Charaktere und passende Antihelden mit einem Ende, dass nicht offen gehalten wurde. Allerdings hat sich alles zu sehr gefügt, mit Längen in der Mitte und Überstürzung am Ende. Ich fühlte mich auf den letzten 30 Seiten ein wenig abgefertigt. Ein solider Psychothriller, der mich leider nicht ganz überzeugen konnte. 

Bewertung:

  

Freitag, 22. Januar 2021

"Die Vergessenen" von Ellen Sandberg [Rezension]

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Beschreibung:

Format: broschiert
Verlag: Penguin Verlag
Erscheinungstag: 27. Dezember 2017
Seitenanzahl: 512
ISBN-13: 978-3328100898
Preis: 13,00 €

Inhalt:

1944. Kathrin Mändler tritt eine Stelle als Krankenschwester an und meint, endlich ihren Platz im Leben gefunden zu haben. Als die junge Frau kurz darauf dem charismatischen Arzt Karl Landmann begegnet, fühlt sie sich unweigerlich zu ihm hingezogen. Zu spät merkt sie, dass Landmanns Arbeit das Leben vieler Menschen bedroht – auch ihr eigenes.

2013. In München lebt ein Mann für besondere Aufträge, Manolis Lefteris. Als er geheimnisvolle Akten aufspüren soll, die sich im Besitz einer alten Dame befinden, hält er das für reine Routine. Er ahnt nicht, dass er im Begriff ist, ein Verbrechen aufzudecken, das Generationen überdauert hat ...


Rezension:


Der Klappentext erweckte mein Neugier und ich mag Geschichten, die auf zwei Zeitebenen spielen. Ich hatte von der Autorin schon vieles in den sozialen Medien gesehen und viele Leser waren begeistert. Also erwartete ich etwas großes. Aber ein klein wenig wurde ich enttäuscht.
Das fing auch gleich auf den ersten Seiten an, als verschiedene Szenen geschildert wurden, viele Namen ins Spiel kamen und irgendwie gefühlt nichts vorwärts ging. Ich gebe zu ich war am Anfang schon etwas verwirrt wer nun wohin gehört und was mir die Autorin nun eigentlich mitteilen will. Gefühlt nach 100 Seiten hatte sich das Chaos etwas gelichtet und eine Struktur und ein roter Faden wurde erkennbar. Die darauf folgenden 300 Seiten waren wirklich fesselnd und mitreißend. Gegen Ende wandelte sich das Lesevergnügen dann in Unglaube und Kopfschütteln.
Bitte nicht falsch verstehen, es ist wichtig, dass es solche Bücher gibt, die uns immer wieder auf das Thema aufmerksam machen und dafür sorgen, dass diese Zeit nicht in Vergessenheit gerät. Und die Autorin hat hier auch ein interessantes Thema in den Mittelpunkt gerückt, aber Kathrins Verhalten machte mich echt wütend. Sie riskiert 1944 ihr Leben, um dann in den Jahren danach so zu handeln? Auch die andere Hauptprotagonistin verhielt sich am Ende total idiotisch. Ich kann darauf nicht näher eingehen sonst würde ich von der Handlung zu viel verraten. Aber es gab da Szenen, die mich wütend machten und den Kopf schütteln ließen.
Hinzu kommt, dass Manolis seine eigene manchmal merkwürdig vermittelte Geschichte mitbringt. Diese beschäftigt und beeinflusst ihn auf vielerlei Arten und wurde mir dann zu viel des Guten.
Das sind die Punkte, die mich wirklich störten und ich kann daher leider den Roman nicht so bewerten, wie ich es aufgrund des Themas vielleicht gerne tun würde.
Es wird für mich denke ich nicht das letzte Buch der Autorin gewesen sein, aber ich hatte mir eindeutig mehr erhofft. Ein wichtiges Thema welches unbedingt Aufmerksamkeit verdient und jeder sieht die Dinge ja auch anders, was zahlreiche sehr positive Bewertungen beweisen.

Bewertung:

  


Donnerstag, 16. Juli 2020

Die Augen der Finsternis von Dean Koontz [Rezension]

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Dieses Buch war ein Rezensionsexemplar von  Netgalley.de. Vielen Dank dafür.




Beschreibung:

Format: eBook
Erscheinungstag: 30. April 2020
Seitenanzahl: 370
Originaltitel: The Eye of Darkness
ISBN: 978-3548064147
Preis eBook: 4,99€
Preis Taschenbuch: 9,99€

Inhalt:

Die Augen der Finsternis von Bestsellerautor Dean Koontz ist ein packender Thriller um die Suche einer Mutter nach ihrem Sohn – eine Reise, die eine tödliche Bedrohung für die ganze Welt offenbart

Ein Jahr ist vergangen, seit Tina Evans ihren Sohn Danny bei einem tragischen Unfall verloren hat. Als sie eines Morgens sein altes Kinderzimmer betritt, wartet an Dannys Kreidetafel eine Nachricht auf sie: NICHT TOT. Hat sich jemand einen makaberen Scherz erlaubt? Oder steckt ein anderer, ein unheimlicherer Grund dahinter? Die Suche nach der Antwort führt Tina von Las Vegas' hell erleuchteten Straßen durch staubige Wüsten bis zu den schneebedeckten Bergen der Sierra Nevada. Dabei stößt sie auf eine schreckliche Wahrheit, die das Leben aller bedroht – das Leben jedes Mannes, jeder Frau und jedes Kindes.

Dieser Thriller erschien 1988 unter dem Titel Die Augen der Dunkelheit

Rezension:

Früher in meiner Jugend war ich großer Dean Koontz Fan und bin es in meinem Herzen immer noch. Und dann las ich überall dieser Autor hätte 1981 den Coronavirus voraus gesagt. Und da war sie geweckt, meine Neugier. Natürlich war mir dann sofort klar, ich muss diesen Roman lesen. Und nachdem ich ihn nun gelesen habe kann ich bestätigen, ob diese Aussage bezüglich der Voraussage zutreffend ist? Also aus meiner Sicht nein. Wuhan wird am Ende des Buches kurz erwähnt als ein Labor, wo ein Virus hergestellt wurde. Aber eine ganz andere Art Virus und die Erwähnung ist so minimal, dass ich sie vorher wahrscheinlich nicht mal wirklich registriert hätte. Aber auch wenn ich dieser Aussage nicht zustimmen kann möchte ich ganz deutlich sagen, dass es sich auf jeden Fall lohnt dieses Buch zu lesen. Wir haben hier tolle Charaktere und sehr sympathische Hauptprotagonisten mit denen man mitfiebert und mitleidet. Der gesamte Plot ist spannend konzipiert und für mich fesselnd von der ersten bis zur letzen Seite gewesen. Dies liegt nicht zuletzt auch an Dean Koontz seinem Kapitelaufbau. Genau deswegen mag ich die Bücher dieses Autors, da pro Kapitel ein anderer Handlungsstrang im Wechsel behandelt wird. Auch wenn ich den Hype wegen der Parallelen bezüglich Corona übertrieben und nicht wirklich nachvollziehbar finde ist dieser Roman einfach nur lesenswert. Insgesamt betrachtet ist es ein spannender Roman mit einem Hauch Romantik, viel Mystery, ein wenig Verschwörung und viel Action der absolut fesselnd und der reinste Lesegenuss für Thrillerfans ist. Für mich ein Must Read.

Bewertung:

    

Dienstag, 26. März 2019

Die verborgenen Stimmen der Bücher von Bridget Collins [Rezension]

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Dieses Buch war ein Rezensionsexemplar vom Aufbau Verlag. Vielen Dank dafür.



Beschreibung:

Format: gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum: 15.02.2019
Seitenzahl: 467
ISBN: 9783352009211
Preis: 22,00 €

Inhalt:

Jeder braucht eine Geschichte – auch wenn es schmerzhaft ist.

Emmett Farmer arbeitet auf dem Hof seiner Eltern, als ein Brief ihn erreicht. Er soll bei einer Buchbinderin in die Lehre gehen. Seine Eltern, die wie alle anderen Menschen Bücher aus ihrer Welt verbannt haben, lassen ihn ziehen – auch weil sie glauben, dass er nach einer schweren Krankheit die Arbeit auf dem Hof nicht leisten kann. Die Begegnung mit der alten Buchbinderin beeindruckt den Jungen, dabei lässt Seredith ihn nicht in das Gewölbe mit den kostbaren Büchern. Menschen von nah und fern suchen sie heimlich auf. Emmett kommt ein dunkler Verdacht: Liegt ihre Gabe darin, den Menschen ihre Seele zu nehmen? Nach dem plötzlichen Tod der Buchbinderin erkennt der Junge, welch Wohltäterin sie war – und in welche Gefahr er selbst geraten ist.

Ein unvergleichliches Buch über die Macht der Erinnerung, verbotene Liebe und darüber, was das Menschsein bedeutet: Geschichten zu erzählen.

Rezension:

Sein wir doch mal ehrlich, dieses Buchcover ist einfach nur zum dahin schmelzen. Es besteht aus zeitloser Eleganz mit floralen Einflüssen. Ich fand es einfach traumhaft schön. Aber ein Buch besteht ja nicht nur aus dem Cover, auch wenn es das erste ist was man wahr nimmt. Der Klappentext hörte sich für mich nach etwas ganz neuem an und gerade weil es sich um Bücher dreht musste ich es einfach lesen. 
Ich kann nicht verleugnen, dass ich ein wenig brauchte mich in die Geschichte einzufinden. Und es dauerte noch ein Tick länger bis mich das gute Stück so richtig fesseln und gefangen nehmen konnte. Aber das hat ja nichts schlechtes zu bedeuten, denn manche Handlungen müssen sich erst entwickeln. Aber dann wurde es fesselnd und schlug eine Richtung ein, die ich beim besten Willen so nicht erwartet hatte. 
Die Charaktere waren faszinierend und besonders Seredith war mysteriös und in ihrem Wesen von mir falsch eingeschätzt worden. Sie verkörpert eine wichtige Figur und war für mich wie die alte Dame, die einen finster anschaut und daher komplett falsch beurteilt wird. Ein verkanntes Wesen, die ihre Geschichte nur Stück für Stück preis gibt. Die Autorin hat hier wirklich großartige Arbeit geleistet.
Emmett ist für mich eine Person gewesen, die für mich zu Beginn schwer einzuschätzen war. Allgemein kann man sagen, dass die Figuren erst nach und nach alles von sich preisgaben. Genau das war es, was mich als Leserin weiter zog. Ich wollte eintauchen und meine Fragen, die ich im Innern hatte, beantwortet wissen. 
Das Thema Bücher ist Dreh- und Angelpunkt in diesem Roman und mal von einer ganz anderen Seite beleuchtet. Hier haben die Bücher wirklich eine große Macht und die Buchbinder noch mehr. Die Idee fand ich wirklich spannend und faszinierte mich. Es war mal eine ganz andere Darstellung, die aber auch sehr beängstigend war. 
Genauso wurde ich bei der "verbotenen Liebe" überrascht. In dieser Form wie sie hier dargestellt wurde hätte ich sie bei so einem Buch nie erwartet. Warum eigentlich nicht ? Das kann ich gar nicht so genau sagen. 
Aber insgesamt kann ich sagen, dass Bridget Collins es schafft den Leser auf allen Ebenen mit außergewöhnlichen Ideen zu überraschen. Auch Spannung ließ sie nicht vermissen, Dramatik war ebenso mit einbezogen worden.
Dieses Buch war definitiv nicht von der Sorte, die man durchrauscht und einfach so weg liest. Eher war es so, dass ich jede Seite intensiv erlebte und mit der Handlung dahin trieb.  
Ein Roman voller Überraschungen und ein Setting, dass definitiv nicht alltäglich ist. 
Ich gebe dem Roman auf jeden Fall eine klare Leseempfehlung, auch wenn man etwas Geduld brauch bis sich die gesamte wundere Welt entfaltet. 

Bewertung:


   

Mittwoch, 9. Januar 2019

Under Your Skin - Halt mich fest von Scarlett Cole [Rezension]


Beschreibung:

Format: eBook
Verlag: Ullstein Verlag
erschienen am: 13.01.2017
Seitenanzahl: 448
ISBN:  9783843714051
Preis: 8,99 €


Inhalt:

Harper Connelly führt ein vermeintlich unbeschwertes Leben in Miami. Doch sie trägt eine schmerzhafte Erinnerung an ihren Ex-Freund mit sich: Narben auf ihrem Rücken. Harper will endlich wieder im Bikini an den Strand gehen, sich frei von der Vergangenheit machen. Trent Andrews ist für seine kaschierenden Tätowierungen bekannt. Als sie ihn zum ersten Mal sieht, spürt sie sofort eine überwältigende Anziehung. Auch Trent ist übermannt von seinen Gefühlen für diese verletzliche Schönheit, die plötzlich vor ihm steht. Doch Harper fällt es schwer sich fallen zu lassen. Dann merkt sie, dass Trent nicht nur unglaublich attraktiv ist, sondern dass es da noch etwas gibt. Langsam beginnt sie, ihm zu vertrauen. Auch das Tattoo wird von Sitzung zu Sitzung schöner – ein großes Schwert in Flammen. Bis plötzlich SMS auftauchen, die nur von einem stammen können: Harpers Ex. Schafft er es ein zweites Mal ihr Leben zu erschüttern?

Rezension:

Der Klappentext versprach ein Buch mit viel Gefühl und spannenden Elementen und genau das habe ich auch bekommen. Das Buch konnte mich komplett in seinen Bann ziehen oder vielmehr Harpers Geschichte. Innerhalb von wenigen Tagen war ich durch dieses Buch gerauscht und irgendwie stellt sich nun das Gefühl von Traurigkeit ein, wenn man lieb gewonnene Protagonisten verlassen muss. Denn ich kann nicht umhin zu sagen, dass mir Harper, Trent und ihre Freunde richtig ans Herz gewachsen sind. Harper ist eine Persönlichkeit, die im Verlauf der Story an den Herausforderungen an sich wächst und zu einer starken und selbstsicheren Person wird. Die Entwicklung begleiten zu können und mit ihr diesen Weg zu gehen war großartig. Aber auch Trent macht für sich eine Veränderung durch. Und natürlich ist er der attraktive, große, starke und selbstverständlich tätowierte harte Kerl, dessen Herz durch Harper erweicht wird. In dieser Hinsicht bedient die Autorin einige Klischees, aber für mich stellte das gar kein Problem dar. Mal ehrlich wer zu solch einem Roman greift, der weiß doch, dass gerade dieses Bild vom Muskelprotz der seine kleine zierliche Freundin beschützt und für sie alles tun würde unsere Frauenherzen zum schmelzen bringt. Und genau das hat Scarlett Cole geschafft, denn mein Herz war nur so am klopfen und hüpfen mit jeder schönen Szene der beiden. Aber es klopfte auch an einigen Stellen vor Nervosität, wenn Harper wieder eine SMS bekam oder sich gewissen Situationen gegenüber sah. Auch mangelte es nicht an erotischen Szenen mit für mich passenden Formulierungen ohne diese Verniedlichungen oder allzu wissenschaftlichen Ausdrücken für die Genitalien, die mich persönlich dann schon mal ein solches Buch abbrechen lassen wenn deren Verwendung dann zuviel wird. 
Abschließend möchte ich nur sagen, dass die Autorin hier einen großartigen Job gemacht hat und mich als Leserin vollkommen überzeugen konnte. Ich habe mich wohl gefühlt mit diesem Buch und bin froh direkt den nächsten Band zur Hand nehmen zu können. 

Bewertung:

    




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Dieses Buch war ein Rezensionsexemplar des Verlags von Netgalley.de. Vielen Dank dafür.
Diesen Beitrag und die darin enthaltenen Links kennzeichne ich gemäß §2 Nr. 5 TMG als Werbung


Mittwoch, 18. Oktober 2017

Du bist mein Feuer von Isabelle Ronin [Rezension]


Beschreibung:

Broschiert: 752 Seiten
Verlag: MIRA Taschenbuch; Auflage: 1 (9. Oktober 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3956497724
ISBN-13: 978-3956497728
Originaltitel: Chasing Red

Preis eBook: 9,99 €
Preis broschiert: 12,99 €

Inhalt:

Ein Blick auf die sinnlich tanzende Fremde im roten Kleid, und Caleb weiß: Er muss sie haben. Ein Zufall führt dazu, dass er Veronica Unterschlupf gewährt. Sie sieht in ihm nur den Sohn reicher Eltern, der nicht zu ihr, dem Mädchen aus schwierigen Verhältnissen, passt. Aber der verwöhnte Bad Boy will mit ihr etwas Echtes, Tiefes. Schnell merkt er, dass Veronica nicht leicht zu erobern ist: Sie vertraut nichts und niemandem. Aber Caleb ist bereit, die Schatten ihrer Vergangenheit zu vertreiben und jedes Hindernis, das sie trennt, zu überwinden. Auch wenn alle sagen, dass Veronica sein Ruin sein wird …

Rezension: 

Ich habe die Leseprobe verschlungen und musste unbedingt wissen, wie es weitergeht. Und kaum war das Buch bei mir angekommen wollte ich nur mal kurz ein paar Seiten lesen. Diesen Roman jedoch aus der Hand zu legen gestaltete sich schwieriger als gedacht, denn ich musste einfach jede Minute nutzen, um weiterzulesen. 
Die Story klingt zunächst natürlich nach einem typischen Klischee - New - Adult - Roman, reicher und natürlich unwiderstehlicher sexy Boy trifft auf supersüße, aber leider doch verarmte Studentin und kann sich ein Leben ohne sie nicht mehr vorstellen. Und wie solls anders sein, wird sie sich unwiderruflich in ihn verlieben und nach einem Hin und Her wird es sicher ein Happy End geben. Ja ich gebe zu, dieser Gedanke kam mir nach den ersten 100 Seiten. Und sicher ist man mit dieser Meinung gar nicht so weit weg von den Tatsachen, aber das Rad kann ja nicht ständig neu erfunden werden. Diese Geschichte hat ihren ganz eigenen Charme und konnte mich für sich einnehmen. Die Autorin versteht es geschickt spannende Elemente einzuflechten, die der Story einen gewissen Pfiff geben und mich als Leserin förmlich an dieses Buch fesselten. Denn ich wollte unbedingt wissen, wie Caleb und Veronica diese Hürden, die sich ihnen in den Weg stellen meistern werden. Und dabei geht die Autorin nicht gerade mit Samthandschuhen an die Sache ran, denn es gibt schon so manche Szene, die mir den Atem stocken ließ. 
Aber nun erstmal zu den Figuren. Caleb ist der reiche Bad Boy für den Frauen eher ein Zeitvertreib sind und der es eher gewohnt ist, dass alle Ladies ihm zu Willen sind. Aber ob Bad Boy hier die richtige Bezeichnung ist kann ich nicht mal sagen, denn ich habe ihn nicht so gesehen. Im Umgang mit Veronica erlebte ich ihn eher vorausschauend, rücksichtsvoll, selbstsicher und fürsorglich. Gegenüber anderen Mitmenschen mag er arrogant sein, aber als typischen Bad Boy würde ich ihn nicht klassifizieren. Ich mochte ihn jedenfalls sehr gerne und manches Mal tat er mir schon fast leid, da Veronica nicht gerade zimperlich mit ihm und seinen Gefühlen umgeht. 
Veronica empfand ich ein wenig als schwierig. Zu Beginn war sie mir sympathisch, aber nach einer Weile und mit Fortschreiten der Handlung ging sie mir schon ein wenig auf die Nerven. Bei ihr hatte man immer das Gefühl sie bewegt sich einen Schritt vor und drei zurück. Sie beruft sich ständig auf ihre Vergangenheit und irgendwann konnte ich nur noch mit den Augen rollen, denn das Verhalten wirkte bei all ihrer schlechten Erfahrung irgendwann nicht mehr realistisch. Dafür gibt es einen Stern abzug, weil es mich doch sehr störte. Ansonsten haben wir hier eine wunderbare New Adult Story mit leichten Thrillerelementen, die dem ganzen die gewisse Würze verleihen und die über 700 Seiten nur so vorbeifliegen lassen. Wer sich an ein wenig Klischee und einer etwas nervigen Protagonistin nicht stört wird mit diesem Roman seine Freude haben. 

Bewertung: