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Mittwoch, 29. Juli 2020

Die Stille zwischen Himmel und Meer von Kati Seck [Rezension]

Werbung unbezahlt
Produkt selbst gekauft




Beschreibung:

Format: broschiert
Verlag: Lübbe
Erscheinungstag: 26. Oktober 2017
Seitenanzahl: 304
Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 16 Jahren
ISBN-13: 9783404175901
Preis: 14,00€

Inhalt:

Die Nordsee im Herbst. Nirgendwo ist der Himmel weiter, die Luft klarer und das Meer beeindruckender. Genau deswegen ist Edda hierhergekommen. Aber die junge Frau ist nicht wie andere Touristen. Sie fürchtet sich vor dem endlosen Himmel und dem unbeherrschten Meer. Doch sie ist fest entschlossen, sich ihrer Angst zu stellen und dem Himmel ins Gesicht zu lachen. Gerade erst am Meer angekommen, begegnet sie einem Mann, der genau wie sie mit seiner Vergangenheit kämpft. Eine Begegnung, die beide verändern wird ...

Rezension:

Ich bin ein großer Fan der Nordsee und lese gerne Geschichten, die am Meer spielen. Dies war auch ein Grund warum ich dieses Buch unbedingt lesen wollte. Natürlich sprach auch der Klappentext mich an und versprach eine Handlung, die mich wirklich fesseln könnte. Aber ist diese Erwartung vielleicht ein wenig zu hoch gewesen? Ja und Nein. Das Meer kommt in dieser Story wirklich nicht zu kurz und die Autorin beschreibt die Gegend und Menschen wirklich sehr schön. Aber vielleicht war es einfach nicht mein Buch. Eigentlich lese ich Bücher die das Meer als Schauplatz beinhalten in relativ kurzer Zeit durch, doch nicht so bei diesem Buch. Ich habe es immer wieder mehrere Tage bei Seite gelegt, einen anderen Roman gelesen und bin dann wieder zu ihm zurück gekehrt. Nicht etwa weil dieser Roman keinen Tiefgang hätte oder nicht interessant gewesen wäre, aber es konnte mich nicht so berühren wie erhofft. Die Hauptprotagonistin Edda ist nicht nur als Charakter sehr unnahbar sondern auch für mich. Ich konnte keinen richtigen Draht zu ihr aufbauen und der Aufbau dieser Geschichte machte es mir nicht gerade leichter. Erst nach und nach erfährt man mehr über ihre Vergangenheit und das auf Wegen die eher abgeklärt und emotionslos auf mich wirkten. Die ganze Art wie Edda ihre Vergangenheit und Ängste schildert konnten mich leider nicht wirklich erreichen. Ich habe es nicht fühlen können.
Dieser Roman ist ruhig, die Handlung tröpfelt vor sich her ohne wirklich einen Sog zu erzeugen, der mich hätte mitreißen können. Ich mochte die Beschreibung der See und der Umgebung, aber mehr als die Hälfte des Romans fragte ich mich wo mich die Autorin hinführen möchte. Und der Mann mit seiner eigenen Vergangenheit war auch alles andere als sympathisch. Sein Handeln war verwirrend und wie Edda trotz ihrer Ängste bei ihm reagiert war für mich nicht wirklich logisch.
Es ist nicht falsch zu verstehen, ich sehe diesen Roman nicht negativ er war einfach nur nicht das was ich erwartet hatte. Der Plot an sich hätte eine dynamischere und fesselndere Story durchaus hergegeben, aber die Autorin hat sich für die ruhigere und bedächtigere Variante entschieden und das war eben nicht so wirklich meins. Was ich auch schade finde.

Bewertung:

 

Dienstag, 29. Januar 2019

Nächte in denen Sturm aufzieht von Jojo Moyes [Rezension]


Beschreibung:

Format: broschierte Ausgabe
erschienen am: 29.01.2019
Seitenzahl: 480
ISBN: 9783499276392
Preis: 16,99 €

Inhalt:

Liza McCullen weiß, dass sie ihrer Vergangenheit nicht entfliehen kann. Doch in dem kleinen beschaulichen Örtchen Silver Bay an der Küste Australiens hat sie ein Zuhause gefunden für sich und ihre Tochter Hannah. Die unberührten Strände, der Zusammenhalt in der kleinen Gemeinde und die majestätischen Wale, die in der Bucht leben, bedeuten ihr alles. Täglich fährt sie mit ihrem Boot raus aufs Meer und bietet Walbeobachtungstouren an für die wenigen Touristen, die sich nach Silver Bay verirren. Als der Engländer Mike Dormer anreist und sich in der Pension von Lizas Tante einquartiert, gerät das beschauliche Leben in Gefahr. Der gutaussehende Fremde in den zu schicken Klamotten passt nicht nach Silver Bay, und niemand ahnt, dass er Pläne schmiedet, die den kleinen Fischerort für immer verändern könnten.

Rezension:

Der Roman war schon mal 2008 unter dem Titel "Dem Himmel so nah" erschienen !!!
Ich kannte ihn noch nicht.

Ich habe von Jojo Moyes schon einige Bücher gelesen und während mich das eine begeisterte, konnte mich das andere nicht überzeugen. Aber ich bin ehrlich wenn ich gestehe, dass aufgrund des Klappentextes dieses Romans meine Erwartungen schon ziemlich hoch waren. Ich liebe Romane die am Meer spielen. Und dieses Mal kann ich nur über das neue Werk der Autorin sagen: "WOW".
Es fesselte mich von der ersten bis zur letzten Zeile und ich habe das Buch innerhalb von 24 Stunden durchgelesen. Ich habe nach langem wieder alle meine Sorgen, Gedanken Probleme vergessen können und die Nacht durchgelesen. Jojo Moyes beweist ein meisterliches Talent dafür die Schönheit der Natur bild reich, aber nicht langweilig wider zu geben und sie beim Leser vor dem inneren Auge farbenreich zu projizieren. Sie beschreibt wunderbar die Landschaft und schildert in deutlichen Szenarien, wie der Mensch ohne Rücksicht in die Natur eingreift und das auf so emotionaler Ebene, dass es mich einfach mitgerissen hat und tief im Herzen berührte. Es führt dazu, dass man über das Eingreifen der Menschheit in die Natur und über sein eigenes Handeln reflektiert. Trotz dieser wichtigen Aspekte verliert sie dabei die Handlung nicht aus den Augen. Diese reißt den Leser mit sich und mit den Charakteren, die gerade an der Küste wirklich sehr ausgeprägt und eigenwillig sind konnte sie mich gnadenlos begeistern. Hinzu kommt die persönliche Geschichte von Liza, ihre bewegende Vergangenheit und ihre zuckersüße Tochter Hannah. Die gesamte Story wird durch den Fremden Mike perfekt abgerundet. Er passt so gar nicht ins beschauliche Silver Bay und doch scheint er irgendwie dort hin zu gehören. Ausnahmslos alle Figuren waren erstaunlich real beschrieben und besonders Hannah ist mir ans Herz gewachsen. Aber auch eine gewisse Spannung aufgrund von Mikes Handeln und Lizas Vergangenheit führten dazu, dass ich das Buch nicht bei Seite legen konnte. Am Ende flossen bei mir sogar die Tränen und ein Abschiedsschmerz von diesem wundervollen Fleckchen Erde und seiner Bewohner stellten sich bei mir ein.
Jojo Moyes hat uns hier einen großartig bewegenden und moralisch sehr nachhallenden Roman geschenkt, der mich als Leserin vollkommen überzeugen konnte.

Bewertung:

    

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Dieses Buch war ein Rezensionsexemplar des Rowohlt Verlags. Vielen Dank dafür.
Diesen Beitrag und die darin enthaltenen Links kennzeichne ich gemäß §2 Nr. 5 TMG als Werbung

Montag, 1. August 2016

Fünf am Meer von Emma Sternberg [Rezension]


Beschreibung:

Taschenbuch: 464 Seiten
Verlag: Heyne Verlag (9. Mai 2016)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3453421639
ISBN-13: 978-3453421639

Preis eBook: 8,99 €
Preis Taschenbuch: 9,99 €


Inhalt:

Live. Love. Beach.

Es zieht Linn den Boden unter den Füßen weg, als sie ihren Verlobten in flagranti erwischt. Aber dann erfährt sie, dass sie geerbt hat – und findet sich in einem Haus in den Hamptons wieder, direkt am Meer. Die Bewohner, fünf lebenslustige Senioren, wachsen Linn bald ans Herz, genauso wie die gemeinsamen Granatapfel-Manhattans und die Storys über ihre glamouröse Tante Dorothy. Doch dann taucht dieser attraktive Journalist auf, der noch ein bisschen mehr zu wissen scheint ...


Rezension:

Das Buch ist mir durch sein Cover direkt in die Augen gesprungen. Ich meine es sieht einfach zauberhaft sommerlich aus und weckt direkt die Sehnsucht nach der See. 
Der Einstieg ist eigentlich direkt und einfach, also ich hatte zumindest keine Probleme mich einzufinden. Auch wenn ich es zu Beginn als etwas langatmig empfand. Doch je mehr die Handlung voran schreitet desto mehr nimmt sie auch an Fahrt auf.
Die gesamte Story wird aus der Ich-Erzählerperspektive von Linn geschildert, was dazu führt, dass man sich im Verlauf der Erzählung stark mit ihr verbunden fühlt. Linn machte auf mich zu Beginn einen unsicheren und etwas verlorenen Eindruck, was wahrscheinlich auch an ihrer Vergangenheit liegen mag. Ich hatte allerdings das Gefühl, dass ihr die Reise in die Hamptons mehr als gut tut. Und je weiter die Handlung fortschreitet desto besser erkennt man ihr Wesen und Denken. Ihre Gedankengänge waren wirklich aufschlussreich und brachten mich einige Male selbst ins Grübeln. 
Die Senioren sind allesamt auf ihre eigene Art was Besonderes und wirklich liebenswert. Ich mochte die Fünf echt gerne und habe sie sofort ins Herz geschlossen.Jeder für sich genommen ist ein starker Charakter mit einer bewegten Vergangenheit. Man erlebt in ihren Geschichten immer wieder eine kleine Zeitreise und allgemein nimmt uns die Autorin mit auf eine Reise in die Vergangenheit.  
Die Männer in diesem Roman sind eigentlich nur schmückendes Beiwerk und werden eigentlich nur recht oberflächlich geschildert. Dennoch konnte ich mir jeden einzelnen von ihnen sehr gut vorstellen. Aber hier ist eindeutig zu sagen, dass es sich nicht um einen Liebesroman handelt auch wenn genug Romantik und Liebe in der Luft liegt. 
Die Geschichte hat viele Irrungen und Wirrungen und auch so manch überraschende Wendung wartet auf den Leser. Manches erhofft man sich, manches erahnt man aber von Vorhersehbarkeit würde ich hier nicht sprechen. 
Dieser Roman ist wirklich die perfekte Sommer- und Urlaubslektüre und ist ein gelungener Mix aus historischen, romantischen und detektivischen Elementen. Ich fühlte mich wirklich gut unterhalten und kann dieses Buch jedem empfehlen, der Lust auf bewegende Lebensgeschichten hat. 

Bewertung:

   

Freitag, 15. Juli 2016

Körbchen mit Meerblick von Petra Schier [Rezension]


Beschreibung:

Broschiert: 336 Seiten
Verlag: MIRA Taschenbuch; Auflage: 1 (10. Juni 2016)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3956495764
ISBN-13: 978-3956495762
Originaltitel: Das Leuchten über der See
Preis eBook: 9,99 €
Preis broschiert: 9,99 €


Inhalt:

Überrascht starrt Melanie auf den Brief von Nachlassverwalter Alex Messner. Sie hat den gesamten Besitz ihrer Tante geerbt. Aber nach Lichterhaven ziehen? Auf keinen Fall. Trotzdem muss sie es sich wenigstens einmal ansehen, das ist sie ihrer Tante schuldig – und der jungen Hündin Schoki, deren Frauchen sie ab jetzt sein soll. Einen Sommer will Melanie in Lichterhaven verbringen. Und plötzlich beginnt sie sich dort richtig wohlzufühlen mit Schoki – und in der Gesellschaft von Alex.

Rezension:

Das Cover ist doch einfach nur Zucker oder ? Also in mir weckte es sofort die Sehnsucht nach einem Urlaub am Meer. Und das der kleine Labradorwelpe ist einfach zu goldig. Das Cover wurde perfekt für dieses Buch von Petra Schier gestaltet. 
Für mich war es das erste Buch von der Autorin, das kein historischer Roman war. Und daher war ich erst recht gespannt was mich erwarten würde. Nun liebe ich ja Romane, die sich um das Thema Meer und Küstenstädte drehen. Und ich kann sagen, dass Thema Meer und Küstenwetter kommt bei diesem Buch nicht zu kurz.
Melanie ist für mich von Anfang an eine richtig schwieriger Charakter gewesen. Sie wirkt und ist total unnahbar und kann Menschen nur schwer an sich ranlassen. Je mehr man über sie erfährt und die Handlung fortschreitet, desto verständlicher ist ihr Handeln. Aber mit der Zeit habe auch ich sie mögen gelernt. Und auch gerne ihren Weg begleitet. 
Alex hingegen, wie solls anders sein, war mir von der ersten Minute sympathisch. Er ist ein aufgeschlossener, vielseitiger und liebevoller Charakter. Er lässt sich durch die Dinge, die ihm in diesem Roman widerfahren (vor allem Melanies Reaktionen) nicht beirren und geht seinen Weg. Er ist mir wirklich ans Herz gewachsen.
Natürlich ist Schoki einer der wichtigsten Charaktere in diesem Roman und die Autorin hat sie wunderbar mit eingebunden. Die Hündin erhält hier eine eigene Stimme, was wunderbar putzig wirkt. Und ich konnte die ganze Zeit nur schwer das Gefühl unterdrücken, sie knuddeln zu wollen. 
Die Geschichte wird zumeist aus der Sicht von Melanie geschildert, was ich sehr angenehm empfand, da man sie so sehr gut kennen lernt. Aber auch Alex hat seine Passagen und nicht zu vergessen Schoki. Der Erzählstil ist leicht und flüssig. 
Dieses Buch ist einfach eine wunderbare Urlaubslektüre die, die Sehnsucht nach Meer definitiv weckt. 

Bewertung:


   

Sonntag, 21. Februar 2016

Über uns der Himmel unter uns das Meer von Jojo Moyes [Rezension]



Beschreibung:

Broschiert: 512 Seiten
Verlag: Rowohlt Taschenbuch Verlag (26. Februar 2016)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3499267330
ISBN-13: 978-3499267338
Originaltitel: The Ship of Brides
Preis broschiert: 14,99 €
Preis eBook: 12,99 €


Inhalt:

Australien 1946. Sechshundert Frauen machen sich auf eine Reise ins Ungewisse. Ein Flugzeugträger soll sie nach England bringen, dort erwartet die Frauen ihre Zukunft: ihre Verlobten, ihre Ehemänner – englische Soldaten, mit denen sie oft nur wenige Tage verbracht hatten, bevor der Krieg sie wieder trennte. Unter den Frauen ist auch die Krankenschwester Frances. Während die anderen zu Schicksalsgenossinnen werden, ihre Hoffnungen und Ängste miteinander teilen, bleibt sie verschlossen. Nur in Marinesoldat Henry Nicol, der jede Nacht vor ihrer Kabine Wache steht und wie sie Schreckliches erlebt hat im Krieg, findet sie einen Vertrauten. Eines Tages jedoch holt Frances ausgerechnet der Teil ihrer Vergangenheit ein, vor dem sie ans andere Ende der Welt fliehen wollte …
Ein berührender Roman über Hoffnung, Schicksal und Liebe – inspiriert von Jojo Moyes’ eigener Familiengeschichte.


Rezension:

Ich habe bisher noch kein Buch dieser Autorin gelesen. Aber als ich diesen Roman in der Vorschau sah und den Klappentext gelesen hatte war für mich sofort klar, dass ich ihn lesen muss. Ich liebe einfach Bücher die das Thema Meer in sich tragen und hier kommt es wirklich nicht zu kurz. Das auch teilweise die Familiengeschichte der Autorin eine Rolle spielte machte das Ganze für mich noch spannender. 
Zeitlich spielt der größte Teil der Handlung im Jahr 1946, aber auch ein winziger Teil im Jahr 2002. Ich fand den Aufbau wunderbar chronologisch und sehr gut nachvollziehbar. Die Kapitel waren, wie ich es ja sehr mag, nicht allzu lang und so konnte man immer wieder zwischendrin schnell eins lesen. Wobei es bei mir nicht soviel zwischendrin gab, denn einmal begonnen konnte ich dieses Buch nur schwer bei Seite legen. 
Jojo Moyes hat wirklich einen wunderbar leichten und schönen Schreibstil. Alles wird dem Leser gut vermittelt ohne sich in endlosen Ausführungen zu verlieren und doch mit sehr viel Aussagekraft. Das Thema dieses Romans fand ich sehr spannend, denn dazu hatte ich bisher noch nichts gelesen. Der Mut dieser Frauen, wie sie sich auf diese lange und beschwerliche Reise in eine ungewisse Zukunft einlassen, ist einfach nur bewundernswert. Die Geschichte ging mir aber auch wirklich nah, dadurch das hier Charaktere geschaffen wurden die man in sein Herz schließt oder nur über sie die Nase rümpfen kann. Frances und Henry Nicol stechen hier besonders hervor. Beide kamen mir zu Beginn etwas suspekt und abweisend vor, aber mit der Zeit lernt man sie sehr zu schätzen. Beiden hat das Schicksal übel mitgespielt und je besser ich sie kennen lernte, desto mehr wuchs meine Zuneigung zu ihnen. Auch andere Figuren habe ich wirklich gern gehabt, so dass mir am Ende der Abschied wirklich schwer fiel. 
Je weiter die Reise fortschreitet, desto mehr entfaltet sich hier eine Geschichte die einfach nur bewegend und mitreißend ist. Nicht nur die Bräute begeben sich auf eine Reise, sondern der Leser auch. Dieses Buch war für mich zu keiner Zeit langweilig oder langatmig, die Ereignisse sind überraschend, die Schicksale bewegend und mit jeder Seite erschließt sich einen diese aufregende Welt ein Stück mehr. 

Bewertung:

    

Dienstag, 4. August 2015

Alea Aquarius - Der Ruf des Wassers von Tanya Steiner

Beschreibung:

Gebundene Ausgabe: 320 Seiten
Verlag:
Oetinger (17. Juli 2015)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3789147478
ISBN-13: 978-3789147470
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 10 - 12 Jahre
Preis: 12,99 €

Inhalt:

Meeresmagie, Abenteuer und eine wunderbare Freundschaft! Alea fühlt den Sog des Meeres, seit sie denken kann, und doch fürchtet sie es. Denn wenn sie mit Wasser in Berührung käme, könnte es tödlich für sie enden. Das hat Aleas Mutter ihrer Pflegemutter gesagt, bevor sie verschwand. Eines Tages schließt Alea sich den Kindern von der Alpha Cru an, die auf einem Segelboot über die Meere schippern. Bei einem Sturm wird sie über Bord geschleudert. Und danach ist alles anders als vorher. Erster Band der coolen Meermädchen-Serie von Bestsellerautorin Tanya Stewner (Liliane Susewind).

Rezension:

Alea Aquarius ein Titel der Neugierig macht. Nachdem ich das Cover sah, dass mit dem leichten Glitzer jedes Mädchenherz höher schlagen lässt, und den Klappentext gelesen hatte bin ich meiner Neugier verfallen. Die liebevolle Gestaltung des Covers setzt sich auch im inneren Teil des Buches fort. Da es für Kinder ab 10 Jahre gedacht ist, ist die Schrift relativ groß gehalten und die Kapitel sind nicht allzu lang. Auch eine leicht verständliche Sprache machen dieses Buch für diese Altersgruppe sehr passend.
Alea, ein eher einsames Mädchen, ist mit ihrer sympathischen Art wirklich ein schöner Charakter. Sie ist schüchtern und zurückhaltend, vertraut niemanden und doch schließt sie sich dieser Gruppe an.
Die Charaktere der Alpha Cru könnten unterschiedlicher nicht sein und besonders einer sticht heraus. Der kleine Sammy ist ein erfrischend munteres und aufgewecktes Kerlchen. Mit seinen Kinderaugen geht er vorurteilsfrei durch die Welt. Tanya Steiner ist es hier gelungen ein Buch für Abenteurer zu schreiben. Denn welches Kind würde nicht gern mit Freunden durch die Welt schippern.
Alea nimmt uns hier mit auf ihr großes erstes Abenteuer und der Leser hat das Gefühl hautnah mit dabei zu sein.
Einen kleinen Punktabzug gibt es von mir lediglich dafür, dass mir der Anfang ein bisschen zu langgezogen war. Er erscheint sicher für einige genau richtig, doch für mich wurde der Zeitpunkt bis man erfuhr was mit Alea im Wasser passiert einfach zu lang hinausgezögert. Vielleicht bin ich aber auch einfach ein zu ungeduldiger Mensch, aber sind Kinder dies nicht auch?
Das Buch macht aber auch darauf aufmerksam wie die Menschen die Meere verschmutzen. Kindgerecht eingearbeitet macht es sogar mich als erwachsenen Leser betroffen.
Das Ende lässt noch viele spannende Fragen offen und ich bin neugierig zu erfahren, wie die abenteuerliche Reise der Alpha Cru weiter geht.



Ich danke dem Oetinger Verlag für dieses abenteuerliche Leseexemplar.