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Freitag, 9. September 2016

Neue Mitbewohner

Hallöchen meine lieben Leseeulen,

da mich die Erkältung immer noch fest im Griff hat, wird es diese Woche kein Video mit den Neuzugängen geben. Die Blecheimerstimme möchte ich keinem zumuten. Da ja letzte Woche ziemliche viele Bücher bei mir eingezogen sind, habe ich mich diese Woche gezügelt. Es sind drei neue Mitbewohner eingezogen. Und hier sind sie. 



Der Verlag Urachhaus hat mir dieses Jugendbuch von Kate Milford zukommen lassen. Manche kennen die Autorin vielleicht schon durch das Buch Broken Lands.
Dies ist ihr neuestes Werk und hat den Edgar Allan Poe-Preis 2015 in der Kategorie Kinderbuch erhalten. Das allein machte mich schon sehr neugierig. In Greenglass House
geht es um folgendes:

Greenglass House ist nicht irgendein Gasthaus. Es hat im Laufe der Jahre viele Schmuggler beherbergt und ist nur per Standseilbahn zu erreichen. Warum kommen dort mitten im tiefsten Winter lauter seltsame Gäste an? Milo, der chinesische Adoptivsohn der Pines, die das Gasthaus führen, glaubt nicht an einen Zufall – wer könnte das auch bei so vielen rätselhaften Diebstählen? So beginnt er seine Detektivarbeit …



Und dann habe ich dieses Schmuckstück beim Einkaufen entdeckt. 
Der Zauber der ersten Seite von Laurence Cossé und wenn ich euch den Klappentext zeige werdet ihr verstehen, warum es mit musste.

Die Bücher, die Liebe und andere Geheimnisse …

Wer kann Menschen, die gute Romane wollen, als Bedrohung empfinden?, fragt sich Kommissar Heffner ungläubig, als drei harmlose Menschen angegriffen werden, die einem geheimen Komitee angehören, das besondere Bücher auswählt. Auf der Suche nach der Wahrheit taucht Heffner ein in die geheimnisvolle Welt der Bücher und derer, die sie lieben. Menschen, die dem Zauber der ersten Seite immer wieder erliegen und daran glauben, dass Bücher Leben verändern, Schicksale steuern und die Liebe wecken können …



Das Bootshaus auf den Klippen von Kate Glanville stand schon länger auf meiner Wunschliste. Und nun habe ich es entdeckt und direkt mit nach Hause genommen. 
Und darum gehts:

Nach dem Tod ihres Geliebten sucht Phoebe Zuflucht am Ort ihrer glücklichsten Kindheitserinnerungen: in Carraigmore, einem kleinen Dorf an der irischen Westküste. Im Bootshaus ihrer Großmutter Anna stößt sie auf deren Tagebücher - und auf eine tragische Geschichte über einen Familienskandal, eine gefühlskalte Ehe und eine leidenschaftliche Affäre mit einem jungen Maler. Doch Anna ist nicht die Einzige mit einer dunklen Vergangenheit: In Carraigmore scheinen alle etwas zu verbergen zu haben. Aber irgendwann kommt jedes Geheimnis ans Licht - Ein fesselnder und zutiefst ergreifender Schmöker, der voller Geheimnisse steckt


Vielleicht ist auch ein Schmucktstück für euch dabei oder ihr habt bereits eins davon gelesen. Dann schreibt mir doch eure Eindrücke und Meinungen. 
Ich wünsche euch nun ein tolles Wochenende und viel Lesezeit. 

Mittwoch, 7. September 2016

Kellerkind von Kristien Dieltiens [Rezension]




Beschreibung:

Gebundene Ausgabe: 416 Seiten
Verlag: Urachhaus; Auflage: 1 (22. Juli 2016)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3825179702
ISBN-13: 978-3825179700
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 - 17 Jahre
Preis eBook: 16,99 €
Preis gebundene Ausgabe: 19,90 €


Inhalt:

Als der rätselhafte Findling in Nürnberg auftaucht, wird schnell klar, dass er Feinde hat, die ihm nach dem Leben trachten. Teil des Planes ist der junge Michael Ostheimer, dessen Leben auf mysteriöse Weise an das Kaspar Hausers gekettet ist: Er soll ihn töten, alles ist für den teuflischen Plan vorbereitet. Doch die Geschicke beider nehmen einen ganz anderen Lauf …

Kristien Dieltiens ist es in herausragender Manier gelungen, die erste ernstzunehmende Version des Kaspar-Hauser-Motivs seit Jakob Wassermann vorzulegen.

Kellerkind ist nicht nur spannend und mitreißend, sondern schildert darüber hinaus psychologisch starke Porträts zweier Jungen, die von der Gesellschaft ausgeschlossen wurden.
(De Standaard, NL
)


Rezension:

Die Geschichte hatte mich aufgrund des Klappentext sehr interessiert und ich war gespannt, was da auf mich zukommt. Als ich mit dem Buch begann war ich ein wenig verwirrt. Der Prolog zeigt eine Szene die uns ziemlich am Ende erneut begegnet und dann kommt eine Szene, die ich nicht so recht zuordnen konnte. Daher fiel mir der Einstieg ins Buch gar nicht so leicht. Auch benötigte ich eine ganze Weile (ca. 150 Seiten) bis das Buch mich dann gefangen nahm. Bis dahin plätscherte die Handlung vor sich hin und war für mich eigentlich nicht so mitreißend. Doch dann fügte sich so langsam das Puzzle, ich hatte Zusammenhänge erkannt und Parallelen gezogen und konnte von da an nicht mehr mit dem lesen aufhören. Der Schreibstil der Autorin ist nicht weiter kompliziert und lässt sich gut lesen. Die Handlung wird uns aus verschiedenen Sichtweisen geschildert, sie ist in zwei Abschnitte unterteilt. Hierbei erleben wir die Geschichte aus der Sicht von Michael und aus der von Kaspar Hauser. Kaspar Hausers Sicht war für mich ein wenig ungelenk und sehr kindlich, so wie Kasper Hauser selbst, und für mich manchmal anstrengend zu lesen. 
Das es sich hierbei um ein Jugendbuch handelt merkte man dabei nicht. Sicher ist es für ältere Jugendliche gut geeignet, aber für mich hat es mehr den Flair einer Schulpflichtlektüre. Da ich schon eine Weile brauchte bis mich das Buch völlig für sich vereinnahmen konnte bestehen bei mir kleine Zweifel, dass Jugendliche sich davon fesseln lassen würden. 
Die Handlung spielt in den Jahren ab 1812 und birgt auch viele lehrreiche geschichtliche Elemente. Man erfährt einiges über das Großherzogtum und die Geschichte von Baden. Die Autorin lässt diese Informationen sehr geschickt einfließen und das fand ich sehr angenehm. 
Die Hauptcharaktere wurden gut dargestellt und es zeichnete sich recht schnell ein klares Bild von ihnen ab. Aber auch alle anderen Charaktere konnte ich mir gut vorstellen. Nur in den Schilderungen von Kasper Hauser verlor ich manchmal den Überblick über die Protagonisten. 
Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen und es ist wirklich eine schöne Geschichte über Kasper Hauser. Besonders gut fand ich, dass jeder Abschnitt mit einem Zitat/Spruch eingeleitet wurde. Die Autorin hat nicht umsonst den Literaturpreis "Woutertje Pieterse Prijs" für das beste niederländische Jugendbuch bekommen. Aber auch Erwachsene, die etwas über Kasper Hauser erfahren möchten sollten zu diesem Buch greifen. 

Bewertung:

  

Sonntag, 31. Juli 2016

News & Update

Hallo meine Lieben,

aktuell habe ich ein wenig viel um die Ohren, doch trotzdem möchte ich euch auf dem Laufenden halten.
Diese Woche durfte ich mich über drei Schätze freuen, die bei mir eingezogen sind. Natürlich möchte ich sie euch hier kurz vorstellen. 


Kellerkind erhielt ich aus dem Verlag Urachhaus und ist ein Kasper-Hauser-Krimi. Darum geht es genau:

Als der rätselhafte Findling in Nürnberg auftaucht, wird schnell klar, dass er Feinde hat, die ihm nach dem Leben trachten. Teil des Planes ist der junge Michael Ostheimer, dessen Leben auf mysteriöse Weise an das Kaspar Hausers gekettet ist: Er soll ihn töten, alles ist für den teuflischen Plan vorbereitet. Doch die Geschicke beider nehmen einen ganz anderen Lauf …


Alice im Wunderlang & Alice hinter den Spiegeln erhielt ich diese Woche als Geschenk von jemanden, der meine Wunschliste durchstöbert hat. Vielen Dank für dieses wundervolle Buch. 




















Zum 150. Jahrestag der Erstveröffentlichung am 4. Juli 1865 erschien die komplette und ungekürzte Alice (Alice im Wunderland & Alice hinter den Spiegeln) als opulent ausgestattetes Wendebuch in der renommierten Übersetzung von Christian Enzensberger. Die bibliophile Prachtausgabe des berühmtesten Kinderbuchs aller Zeiten erschien als Halbleinenband mit Rückenprägung, Fünffarbendruck und Lesebändchen, großartig illustriert und gestaltet von der vielfach ausgezeichneten Künstlerin Floor Rieder.

Das Cover der niederländischen Ausgabe wurde als schönster Buchumschlag des Jahres 2014 in den Niederlanden prämiert.

Dieses Schmuckstück erschien beim Gerstenberg Verlag.

Aber gestern durfte ich mich noch über ein Schmuckstück freuen. Denn ein Freund schenkte mir sein Buch von Harry Potter und der Halbblutprinz. Diese Ausgaben such ich ja schon länger und vielleicht vervollständigt sich so die Reihe bei mir irgendwann mal. Ich habe mich jedenfalls riesig gefreut und möchte mich an dieser Stelle auch nochmal dafür bedanken. 



Aber dieses Mal möchte ich euch nicht nur über meine neuen Mitbewohner informieren, sondern auch gleich mal auf etwas aufmerksam machen. Diese Woche startet die Blogtour zu dem Roman "Fünf am Meer" und am 02.08.2016 machte diese Tour bei mir halt. 


Ich würde mich freuen, wenn ihr fleißig die Tour verfolgt. Denn dann erfahrt ihr bei mir auch mehr über das Buch und den Handlungsort die Hamptons. 
Aber das soll es erstmal von mir gewesen sein und ich wünsche euch einen entspannten Sonntagabend. 

Mittwoch, 6. Januar 2016

Prinzen müssen draußen bleiben von Ylva Karlsson [Rezension]



Beschreibung:

Gebundene Ausgabe: 173 Seiten
Verlag: Urachhaus; Auflage: 1 (26. August 2015)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3825179214
ISBN-13: 978-3825179212
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 12 - 15 Jahre
Preis Hardcover: 13,90 €
Preis eBook: 9,99 €

Inhalt:

Warum sollte man ändern, was einem gefällt? So denkt die 14-jährige Josefin, die es völlig in Ordnung findet, zu dritt mit ihrer Mutter und ihrer kleinen Schwester zu leben. Sie braucht weder einen Freund, noch findet sie, dass ihre Mutter einen haben muss. Sie mag Stefan, den Neuen in ihrer Klasse, aber er soll ihr bloß nicht zu nahe kommen.
Als ihre Mutter schwanger wird und ihren neuen Partner heiraten will, gerät Josefins Welt aus den Fugen ...
Ylva Karlsson erzählt Josefins Geschichte so einfühlsam und lebensnah, dass viele Mädchen sich in ihr wiedererkennen werden.


Rezension:

Dieses Buch hat mich wegen seinem interessanten Klappentext angesprochen. Ich lese ja gerne Jugendbücher, schon alleine weil ich beruflich auch mit Jugendlichen oft in Kontakt trete. Genau diese Thematik interessiert sie doch und ich wollte wissen, wie es die Autorin in ihrem Buch verpackt hat. Leider muss ich sagen, dass ich mehr als enttäuscht bin. Ich habe selten ein Buch gelesen, dass mir so sinnlos erschien. Wer mich kennt, weiß dass ich Spoiler überhaupt nicht gut finde. Doch leider ist der Klappentext ein einziger Spoiler. Hier wird quasi das ganze Buch verraten. Ich begann zu lesen und wartete wann es denn endlich richtig losgeht. Doch irgendwie kam die Geschichte nicht richtig in Schwung. Das die Mutter schwanger ist und ihren Partner heiraten will erfährt der Leser erst auf Seite 154, also als das Buch schon fast beendet ist. Ich habe wohl etwas völlig anderes erwartet. Meine Gedanken beim Klappentext waren eher, dass sie relativ zu Beginn erfährt, dass Nachwuchs erwartet und bald geheiratet wird und daraufhin Josefin dann rebelliert. Tja weit gefehlt. Hier werden quasi 4 Wochen aus dem Alltag einer 14 jährigen widergegeben. Das aber nicht mit Spannung und Elan, sondern emotionslos und platt. Die Charaktere haben keinerlei Tiefe und Josefin wirkt auf mich eher wie eine Erwachsene ohne Motivation. Kein jugendlicher Charme springt dem Leser hier entgegen. Ich kam mir zeitweise vor, als würde ich ein Protokoll lesen. Den Charakteren konnte ich auch nicht wirklich nah kommen, denn sie besaßen keinerlei Tiefe. Ich konnte mir sie nicht mal optisch vorstellen, denn die Autorin hat hier keinerlei Beschreibungen, wenn wurden nur ein paar Dinge bezeichnet. 
Hätte dieses Buch mehr Seiten gehabt, hätte ich es sicher abgebrochen. Und nein ich bin nicht froh, das ich es beendet habe, denn es macht keinen Unterschied, ob man den Schluss kennt. Wer den Klappentext gelesen hat kennt die Story und so trocken und spröde wie dieser klingt ist das ganze Buch. 
Die Altersangabe liegt bei 12 - 15 Jahre und sicher ist es für diese Altersgruppe lesbar, da keine schwierigen Texte enthalten sind. Aber ich bezweifle das es einen Jugendlichen fesseln würde. 
4 Wochen im Alltag eines Teenagers ohne Highlights, denn gegebene gute Anhaltspunkte (wie die erste Annährung an Jungs) werden einfach übersehen und platt runtergeschrieben. 
Schade die Idee hätte wirklich für Jugendliche spannend sein können, aber leider wurde sie schlecht umgesetzt. 

Bewertung:

Vielen Dank an: bloggdeinbuch