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Donnerstag, 23. Februar 2023

Das Sanatorium von Sarah Pearse [Rezension]

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Beschreibung:

Format: Paperback
Verlag: ‎ Goldmann Verlag
Erscheinungstag: 15. Februar 2023
Seitenzahl: ‎ 512 Seiten
Originaltitel: ‎ The Sanatorium
ISBN-13: ‎ 978-3442206353
Preis: 17,00 €

Inhalt:

Halb versteckt im Wald und überragt von dunkel drohenden Gipfeln war Le Sommet schon immer ein unheimlicher Ort. Einst diente es als Sanatorium für Tuberkulosepatienten, dann verfiel es mit den Jahren und wurde schließlich aufgegeben. Nun hat man es zu einem Luxushotel umgebaut, doch seine düstere Vergangenheit ist noch immer spürbar. Als Detective Inspector Elin Warner zur Verlobungsfeier ihres Bruders anreist, beginnt der Albtraum: Erst verschwindet Isaacs Verlobte, dann geschieht ein Mord. Schließlich schneidet auch noch ein Schneesturm das Hotel von der Außenwelt ab, und die Gäste sind mit einem Killer gefangen ...

Rezension: 

Ich habe diesen Roman im September in der Vorschau des Verlages entdeckt und musste es mir einfach vorbestellen. Der Klappentext und die Ansage "Gänsehaut-Thriller des Jahres" sorgten dafür, dass ich den Erscheinungstag kaum erwarten konnte. Als das Buch endlich bei mir ankam begann ich direkt zu lesen, denn ich musste ja herausfinden, ob meine Erwartungen erfüllt werden. Ein altes gruseliges Sanatorium in Verbindung mit Mord konnte doch nur gut sein und wenn schon auf dem Buch der Aufkleber "Gänsehaut pur" prangt, was soll da schon schiefgehen. Tja, scheinbar so einiges. Hatte ich beim Lesen Gänsehaut? Nein. Fand ich es megaspannend und gruselig? Nein. Das alte Sanatorium mit seinem gruseligen Setting spielt nur zu Beginn eine ganz kleine Rolle und ansonsten spielt die Handlung sich komplett im modernen Hotel ab. Sicher die Vergangenheit des Sanatoriums und was dort geschehen ist, darum dreht sich die Story größtenteils, aber meine Vorstellung war eben eine andere. Die Charaktere fand ich auch etwas schwierig, Sympathie wollte sich da nicht so wirklich einstellen. Die Hauptprotagonistin Elin Warner hat so einen eigenen Sack Probleme, die man nicht müde wird immer wieder hervorzuholen mit Hilfe von Flashbacks und Panikattacken. Aber das hätte ja noch einigermaßen gepasst und wäre auch nicht weiter schlimm, wenn da nicht zusätzlich ständig diese Andeutungen wären, dass sie einer Lösung auf der Spur ist ihr aber die Gedanken entgleiten. Die Autorin hat es aber geschafft, dass ich zumindest den ein oder anderen Falschen in Verdacht als Täter hatte. 
Es ist also eher das typische Setting, abgeschiedenes Gebäude, keine Hilfe von Außen und eine ziemlich verkorkste Heldin, die viel mit sich selbst beschäftigt ist und daher wenig Rücksicht auf andere nimmt. Man kann dieses Roman gut lesen und ich fühlte mich auch gut unterhalten, aber es ist kein Pageturner und Gänsehautfeeling habe ich vermisst. 

Bewertung:

  

Sonntag, 15. Januar 2023

Die Toten von Fleat House von Lucinda Riley [Rezension]

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Beschreibung:

Format: gebunden
Erscheinungstag: 27. Mai 2022
Seitenanzahl: 544
Originaltitel : The Murders at Fleat House
ISBN-13: 978-3442316724
Preis: 22,00€

Inhalt:

St Stephen's, ein kleines Internat im idyllischen Norfolk. Eines Tages kommt der 18-jährige Charlie Cavendish in Fleat House, einem der Wohnheime der traditionsreichen Schule, unter mysteriösen Umständen ums Leben. Der Direktor beeilt sich zu erklären, dass es sich um einen tragischen Unfall handelt, aber die Polizei beginnt unter der Leitung von Detective Inspector Jazz Hunter zu ermitteln. Sie versucht, in den verschlossenen Kosmos des Internats vorzudringen, und findet bald heraus, dass Charlie ein machthungriger junger Mann gewesen ist, der seine Mitschüler gequält hat. War sein Tod ein Racheakt? Jazz taucht tief ein in ein Netz von Beziehungen, emotionalen Abhängigkeiten und offenen Rechnungen – und sie erkennt, dass sie weit in die Vergangenheit zurückgehen muss, wenn sie das Rätsel von Fleat House enthüllen will …

Rezension:

Schon seit seinem Erscheinen hatte ich dieses Buch ins Auge gefasst und wollte es unbedingt lesen. Der Klappentext traf bei mir direkt einen Nerv und ich wusste es könnte mir gefallen. Besonders reizte mich natürlich die Tatsache, dass es der einzige Kriminalroman der Autorin ist und ich wollte herausfinden, ob sie mich komplett mitreißen kann. Und was soll ich sagen? Ja, von Seite 1 hat sie mich abgeholt und das Buch weg zu legen fiel mir schwer. Ich war überrascht wie gut die Autorin auch dieses Genre beherrscht. Die Hauptprotagonistin war mir direkt sympathisch und so weckte die Geschichte auch die kleine Ermittlerin in mir. Die Handlung hat immer wieder spannende Wendungen und so manches Mal lag ich mit meinen Gedanken falsch. Bis zum Schluss war ich von einer klaren Auflösung weit entfernt und es blieb bis zur letzten Seiten ein richtig spannendes Lesevergnügen. 
Ich kann über dieses Buch wirklich nichts negatives sagen, denn immer wieder ereigneten sich Dinge, die ich so nicht vorhergesehen habe. Es sind viele unterschiedliche Charaktere mit ganz eigenen Geschichten. Wie Lucinda Riley hier die Gegenwart mit der Vergangenheit verwebt ist einfach nur großartig. Jeder Mensch hat eine Vergangenheit, aber hier spielt diese von so manchem eine essentielle Rolle. Die verschlungenen Pfade zur Auflösung werden keine Minute langweilig und führen den Leser auf so manchem Irrweg. 
Nach beenden dieses Romans war ich mit der Lösung mehr als glücklich und als Freund von Einzelbänden sollte sich bei mir große Zufriedenheit einstellen, aber das tut es nicht. Ich würde mir wünschen, dass es weitere Romane mit Jazz Hunter geben würde, aber leider ist dies ja nicht mehr möglich. Im Nachhinein betrachtet wünsche ich mir, dass Lucinda Riley uns dieses Werk schon eher geschenkt hätte und sie daraus eine Reihe gemacht hätte, Potential dafür ist mehr als ausreichend vorhanden. Ich kann nur jedem der auf spannende Lektüre steht diesen Roman ans Herz legen. Für mich war das ganz sicher nicht der letzte Roman von dieser Autorin, da ich ihren Schreibstil wirklich sehr mag und sie einfach eine wunderbare Art hat Geschichten zu erzählen.

Bewertung:

    

Donnerstag, 4. März 2021

"Die Rabentochter" von Karen Dionne [Rezension]

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Beschreibung:

Format: broschiert
Verlag: Goldmann Verlag
Erscheinungstag: 16. November 2020
Seitenanzahl: 352
Originaltitel : The Wicked Sister
ISBN-13: 978-3442489343
Preis: 13,00 €

Inhalt:

Fünfzehn Jahre ist es her, dass die damals 11-jährige Rachel Cunningham ihre Mutter erschoss. Ein tragischer Unfall – so ihre Erinnerung. Seither lebt Rachel freiwillig in einer psychiatrischen Klinik, ohne ihre Schuldgefühle je überwunden zu haben. Doch Trevor Lehto, ein Bekannter und angehender Journalist, möchte für eine Reportage mehr über den damaligen Fall herausfinden. Auch in Rachel erwacht der Wunsch, sich endlich der ganzen Wahrheit zu stellen. Wild entschlossen verlässt sie die Klinik und fährt zu ihrer Tante Charlotte und ihrer Schwester Diana, die im Elternhaus von Rachel und Diana leben, einem herrschaftlichen Jagdhaus. Damit begibt sich Rachel jedoch in höchste Gefahr, denn die beiden hüten ein tödliches Geheimnis ...

Rezension:

Ich hatte von der Autorin schon durch die Moortochter gehört, aber da bin ich nur um das Buch rumgeschlichen habe es aber nie gekauft. Bei diesem Buch habe ich das Cover gesehen und dazu den Klappentext, nach dem Lesen der Leseprobe war für mich klar, ich muss dieses Buch kaufen. 
Man ist direkt in der Geschichte drin, denn wir lernen als erstes Rachel in ihrer aktuellen Situation in der Klinik kennen. Sie war mir von Beginn an sympathisch und was sie erleben und durchmachen musste tat mir einfach nur leid. An ihr wird uns deutlich aufgezeigt, welche merkwürdigen Wege unser Gehirn wählt wenn wir Traumatisches erleben. 
Die gesamte Handlung wird uns aus zwei Perspektiven erzählt, also Vergangenheit und Gegenwart. Das macht das ganz dynamisch und eröffnet uns einen weiteren Blick auf das Geschehen. War das Buch deswegen ein Pageturner? Stellenweise... ich fand die Grundstory wirklich interessant und wollte natürlich auch wissen wie es ausgeht. Aber nachdem die Rahmenhandlung bekannt war empfand ich es stellenweise als langatmig und war sogar teilweise etwas genervt, weil ich dachte es geht nie vorwärts. Man erfährt zwar immer wieder häppchenweise neue Details und man legt sich im Kopf auch eigene Theorien zurecht, aber wenn man das Gefühl hat die Handlung stagniert werde ich zumindest schnell ungeduldig. Und auf den letzten 80 Seiten kommt Bewegung in die Sache alles geht Knall auf Fall und alles fügt sich an seinen Platz. Hat das Buch damit einen perfekten Abschluss? Also es bleibt eventuell nur eine Frage offen und alle anderen werden beantwortet, aber perfekt ist was anderes. Es geht dann wirklich Schlag auf Schlag und alles fügt sich so perfekt und für alles gibt es die passende Lösung, dass es für mich total überzogen und unrealistisch war. Ich kann dies leider hier nicht ausführen, da ich sonst das gesamte Buch spoilern würde was ich nicht möchte. 
Mein Fazit zu diesem Psychothriller: eine gute Grundstory, sympathische Charaktere und passende Antihelden mit einem Ende, dass nicht offen gehalten wurde. Allerdings hat sich alles zu sehr gefügt, mit Längen in der Mitte und Überstürzung am Ende. Ich fühlte mich auf den letzten 30 Seiten ein wenig abgefertigt. Ein solider Psychothriller, der mich leider nicht ganz überzeugen konnte. 

Bewertung:

  

Donnerstag, 12. November 2020

Wonderlands von Laura Miller [Rezension]

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Dieses Buch war ein Rezensionsexemplar. Vielen Dank dafür.



Beschreibung:

Format: gebunden 
Verlag: wbg Theiss
Erscheinungstag: 2. Oktober 2020
Seitenanzahl: 320
ISBN-13:  978-3806240726
Preis: 28,00€

Inhalt:

Mythen, Legenden und Inspirationsquellen: Wie Autoren Welten erschaffen

Von Narnia über Mittelerde bis Hogwarts: Wenn berühmte Schriftsteller auf dem Papier ganz neue Welten erschaffen, wird das für den Leser zum Abenteuer. Doch woher nahmen C. S. Lewis, Isaac Asimov und Neil Gaiman die Inspiration für ihre fantastischen Erzählwelten?

Laura Miller hat sich auf Spurensuche begeben und gibt Bücherwürmern und Literaturbegeisterten Einblick in die Ursprünge der Lieblingsgeschichten:
  • Vom Gilgamesch-Epos bis zu den Tributen von Panem: 3000 Jahre Literaturgeschichte von den ersten Epen bis zur Fantasy, von William Shakespeare bis Douglas Adams
  • Hintergrund-Infos und über 300 Abbildungen entführen den Leser in fantastische Welten
  • Literarische Spurensuche: Welche Erzählungen dienten als Inspiration für berühmte Bücher wie „Uhrwerk Orange“ und „Die Brautprinzessin“?
  • Bewundernswerte Kreativität: Woher stammen die Ideen von Edgar Rice Burroughs, Arthur Conan Doyle und Jules Verne?
  • Literaturwelten neu entdecken: Das perfekte Geschenk für Buchliebhaber - ein ultimatives Lesevergnügen!

Das Geheimnis der Bücher: eine Entdeckungsreise durch die Welt der fantastischen Literatur

Manche Bücher entführen ihre Leser in Fantasiewelten, die noch lange nach der Lektüre nachwirken. Doch was macht diese Werke so besonders, worin liegt ihre Magie? Die 100 Kapitel von »Wonderlands« laden ein zum Schmökern oder systematisch lesen. Von uralten Mythen bis zum modernen Fantasyroman: Was Beowulf mit dem kleinen Prinzen verbindet, ist die Macht der Literatur. Warum manche Werke besonders dazu einladen, in fremden Welten zu versinken, dafür liefert diese Sammlung einen Erklärungsansatz. Sie macht aber ebenso Lust darauf, noch Unbekanntes zu entdecken und weitere Reisen in die Welt der Fantasie zu unternehmen!

Rezension:

Als ich die Inhaltsangabe für dieses Buches gelesen habe war ich sehr neugierig wie es wohl gestaltet ist. Auch wenn der Verlag schon mit seinen Bildern einen ersten Eindruck gegeben hat konnte ich es kaum erwarten dieses Werk in meinen Händen zu halten. Als es dann endlich da war ging das stöbern direkt los. 
So viel Literatur möchte natürlich strukturiert untergebracht werden und das wurde hier geschafft. Die unterschiedlichsten Autoren mit ihren Werken werden in folgende 5 Kategorien unterteilt:
  1. Alte Mythen & Legenden
  2. Wissenschaft & Romantik
  3. Das Goldene Zeitalter der Fantasy
  4. Neue Weltordnung
  5. Das Computerzeitalter
Es gibt kaum einen Buch, welches man nicht findet. Aufgelockert wird das ganze Wissen mit prächtigen Abbildungen, in denen man sich teilweise verlieren kann und immer dem Thema entsprechen. Und ich war erstaunt das ich in diesem Buch etwas entdeckte was mir schon lange nicht mehr begegnet war. In vielen modernen Büchern erfolgt die Bindung durch eine Klebebindung, doch hier hat man mit der Fadenbindung gearbeitet, was das Werk für mich direkt aufwertete.
Wenn man sich sehr für Literatur interessiert, aber sich nicht sicher ist, ob man sich an das ein oder andere große Werk herantrauen soll kann dieses Buch einen bei der Entscheidungsfindung unterstützen. Über jeden Roman wird nicht nur eine kurze Inhaltsangabe abgegeben sondern eher eine kurze präzise Zusammenfassung der Handlung ohne zu viel zu verraten, sowie etwas über das Leben des Autors/ der Autorin. Ebenfalls wird erläutert welchen Einfluss das Zeitalter und die Gesellschaft auf den Roman genommen hat und wie dieser sich auswirkte, sei es auf den Leser oder andere Autoren. Auch erfährt man wieso ein Roman so erfolgreich und unvergesslich wurde. Aber stets knapp und auf den Punkt und nicht ausschweifend und langatmig.
Ich bin ehrlich ich habe noch nicht viele Klassiker gelesen und oft hemmt mich die Angst, dass mir die Sprache oder das Thema nicht liegt davor mein Vorhaben mehr von diesen zu lesen, dann doch zu einem solchen zu greifen. Aber dieses Buch verhilft einen dazu diese Angst zu überwinden, neugierig auf die unterschiedlichsten Romane zu werden und Neues zu entdecken sowie lesen zu wollen. 
Ich bin maßlos begeistert von diesem wunderbar illustrierten Reiseführer durch die vielfältige Welt der Literatur. Es ist das perfekte Geschenk für jeden Bibliophilen und Lesebegeisterten oder einfach an sich selbst. Ich werde mir wohl für jedes zukünftige Jahr 5 Bücher aus diesem Werk heraussuchen, ein Buch aus jeder Kategorie, und es lesen und irgendwann werde ich in der glücklichen Lage sein alle bedeutenden Werke zu kennen. Aber außer das ich so viele große Autoren kennenlerne habe ich so noch sehr viele Jahre Freude an diesem Buch. Und zwischendrin hab ich auch jetzt schon großen Spaß daran einfach an einer beliebigen Stelle das Buch aufzuschlagen und zu schmökern. Dieses Werk bereitet einfach Freude und ich kann es nur jedem ans Herz legen. 

Bewertung:

     

Donnerstag, 16. Juli 2020

Die Augen der Finsternis von Dean Koontz [Rezension]

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Dieses Buch war ein Rezensionsexemplar von  Netgalley.de. Vielen Dank dafür.




Beschreibung:

Format: eBook
Erscheinungstag: 30. April 2020
Seitenanzahl: 370
Originaltitel: The Eye of Darkness
ISBN: 978-3548064147
Preis eBook: 4,99€
Preis Taschenbuch: 9,99€

Inhalt:

Die Augen der Finsternis von Bestsellerautor Dean Koontz ist ein packender Thriller um die Suche einer Mutter nach ihrem Sohn – eine Reise, die eine tödliche Bedrohung für die ganze Welt offenbart

Ein Jahr ist vergangen, seit Tina Evans ihren Sohn Danny bei einem tragischen Unfall verloren hat. Als sie eines Morgens sein altes Kinderzimmer betritt, wartet an Dannys Kreidetafel eine Nachricht auf sie: NICHT TOT. Hat sich jemand einen makaberen Scherz erlaubt? Oder steckt ein anderer, ein unheimlicherer Grund dahinter? Die Suche nach der Antwort führt Tina von Las Vegas' hell erleuchteten Straßen durch staubige Wüsten bis zu den schneebedeckten Bergen der Sierra Nevada. Dabei stößt sie auf eine schreckliche Wahrheit, die das Leben aller bedroht – das Leben jedes Mannes, jeder Frau und jedes Kindes.

Dieser Thriller erschien 1988 unter dem Titel Die Augen der Dunkelheit

Rezension:

Früher in meiner Jugend war ich großer Dean Koontz Fan und bin es in meinem Herzen immer noch. Und dann las ich überall dieser Autor hätte 1981 den Coronavirus voraus gesagt. Und da war sie geweckt, meine Neugier. Natürlich war mir dann sofort klar, ich muss diesen Roman lesen. Und nachdem ich ihn nun gelesen habe kann ich bestätigen, ob diese Aussage bezüglich der Voraussage zutreffend ist? Also aus meiner Sicht nein. Wuhan wird am Ende des Buches kurz erwähnt als ein Labor, wo ein Virus hergestellt wurde. Aber eine ganz andere Art Virus und die Erwähnung ist so minimal, dass ich sie vorher wahrscheinlich nicht mal wirklich registriert hätte. Aber auch wenn ich dieser Aussage nicht zustimmen kann möchte ich ganz deutlich sagen, dass es sich auf jeden Fall lohnt dieses Buch zu lesen. Wir haben hier tolle Charaktere und sehr sympathische Hauptprotagonisten mit denen man mitfiebert und mitleidet. Der gesamte Plot ist spannend konzipiert und für mich fesselnd von der ersten bis zur letzen Seite gewesen. Dies liegt nicht zuletzt auch an Dean Koontz seinem Kapitelaufbau. Genau deswegen mag ich die Bücher dieses Autors, da pro Kapitel ein anderer Handlungsstrang im Wechsel behandelt wird. Auch wenn ich den Hype wegen der Parallelen bezüglich Corona übertrieben und nicht wirklich nachvollziehbar finde ist dieser Roman einfach nur lesenswert. Insgesamt betrachtet ist es ein spannender Roman mit einem Hauch Romantik, viel Mystery, ein wenig Verschwörung und viel Action der absolut fesselnd und der reinste Lesegenuss für Thrillerfans ist. Für mich ein Must Read.

Bewertung:

    

Sonntag, 14. Januar 2018

The Legend of Port Pine: Gefahrvolle Liebe von Evelyn Boyd



Beschreibung:

Format: eBook
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 171 Seiten
Verlag: dp DIGITAL PUBLISHERS*; Auflage: 1 (12. Oktober 2017)
ASIN: B0762BT7SZ
Preis eBook: 2,99 €*

Inhalt:

Der neue Suspence Romance Roman von Evelyn Boyd

Als Caitlin Macrae von dem mysteriösen Unfalltod ihrer Lieblingstante Megan erfährt, bricht für sie eine Welt zusammen. Kurzentschlossen macht sich sie auf den Weg in das verschlafene Küstennest Port Pine, um den Nachlass zu regeln. Eigentlich möchte Caitlin das einsame Haus bei den Klippen verkaufen, doch dann entdeckt sie im Wald ein historisches Karussell. Als sie zudem noch einen geheimnisvollen jungen Mann kennenlernt, der angeblich mit ihrer Tante zusammen das Karussell restauriert hat, ist ihre Neugier geweckt. Hatte der plötzliche Tod ihrer Tante vielleicht mit der Arbeit am Karussell zu tun? Eine unheimliche Legende und seltsame Vorkommnisse im Wald geben Caitlin weitere Rätsel auf. Während sie versucht Licht in das Dunkel zu bringen, verstrickt sie sich unerwartet in ihre Gefühle. Doch wie soll sich ihr Herz entscheiden, wenn sie nicht weiß, wem sie wirklich vertrauen kann?


Rezension:

Ein Buch, dass mich vom Klappentext sehr neugierig machte. Ich liebe Romane, die am Meer spielen und leicht mystisch sind. In diesem Buch haben wir eine dunkle Legende, eine junge Frau die vor einer schweren Aufgabe steht und einen attraktiven Bad Boy. Dieser Mix verspricht ein tolles Lesevergnügen. Und das hatte ich auch. Der Roman hat relativ wenig Seiten, um die 170, und war daher schnell durchgelesen. Ich habe es sozusagen begonnen und ein paar Stunden später beendet. Dies ist auch der Handlung zu verdanken, die wirklich spannend und fesselnd war. Die Charaktere waren sympathisch und konnten mich für sich einnehmen. Der Handlungsort übte auf mich eine große Faszination aus und ich war gerne mit Caitlin dort unterwegs. Das Meer, die steilen Klippen, die Wälder und der häufige Nebel bildeten den perfekten Rahmen für diese Handlung.
In diesem Buch kommt keine Langeweile auf, denn es geht Schlag auf Schlag und ein Ereignis jagt das Nächste. Hier hätte ich mir doch ein wenig mehr Seiten gewünscht und ein paar Ausführlichkeiten. Ich fühlte mich teilweise echt gehetzt und hätte mir mehr Zeit gewünscht, um mir meine eigenen Theorien zurecht zu legen. Es ist allerdings nur mein Eindruck, die Handlung hatte daher eine schnelle Dynamik, die nicht so wirklich für mich passte. Aber das empfindet ja auch jeder anders. Auch am Ende wirkte alles ziemlich überstürzt und ich fühlte mich ein wenig abgefertigt.
Aber wer auf kurze und knackige Thriller steht mit einem Hauch Gefühl, wirklich nicht viel, wird viel Freude mit diesem Buch haben. Ich habe es gerne gelesen und kann es guten Gewissens Thrillerfans empfehlen.

Bewertung:

  


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Dienstag, 7. November 2017

Dreh dich nicht um von Jennifer L. Armentrout [Rezension]



Beschreibung:

Taschenbuch: 384 Seiten
Verlag: Heyne Verlag (10. April 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3453412893
ISBN-13: 978-3453412897
Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 12 Jahren
Originaltitel: Don't Look Back

Preis eBook: 7,99 €
Preis Taschenbuch: 8,99 €


Inhalt:

Eine Geschichte, die unter die Haut geht

Samantha ist schön. Sie ist mit dem coolsten Jungen der ganzen Schule zusammen. Sie hat alles, wovon die anderen Mädchen träumen. Dann verschwindet sie für vier Tage zusammen mit ihrer besten Freundin Cassie. Als Samantha wieder auftaucht, ist nichts mehr, wie es einmal war: Sie hat ihr Gedächtnis verloren und kann sich an absolut nichts erinnern – weder an das, was in den vier Tagen passiert ist, noch an ihr Leben davor. Allmählich kommt sie zu einer schockierenden Erkenntnis: In ihrem alten Leben war sie offenbar ein echtes Miststück. Wen wundert es da, dass die Polizei immer wieder auftaucht und sie wegen Cassie verhört? Denn ihre Freundin ist und bleibt verschwunden. Eine furchtbare Frage steigt in Samantha auf: Fiel Cassie einem Verbrechen zum Opfer? Und trägt sie etwa die Schuld daran? Samantha bleibt nur wenig Zeit, ihr Gedächtnis zurückzugewinnen. Denn jemand hat es auf sie abgesehen. Jemand, der genau weiß, was passiert ist …

Rezension:


Ich war sehr neugierig auf dieses Buch, denn ich hatte schon andere Romane der Autorin gelesen, die mich bis jetzt immer begeistern konnten. Diese kamen jedoch aus dem Genre Jugendbuch - Fantasy. Um so neugieriger war ich auf ihren Thriller. Dieser spielt im New-Adult-Bereich, aber das störte mich keineswegs. Ich war schnell in der Geschichte drin und diese konnte mich auch sofort an sich fesseln.
Besonders spannend hierbei empfand ich den Aspekt, dass Samantha sich an ihr früheres "Ich" nicht erinnern konnte und durch Aussagen anderer festzustellen versucht, wie sie war. Die Veränderung, die sie mit mancher Erkenntnis gewinnt, hat mir sehr gut gefallen. Überhaupt hatte ich einen guten Draht zu den Protagonisten, aber das ist für mich bei Jennifer L. Armentrout nichts neues. Denn sie erschafft Charaktere, die realistisch und sympathisch sind. Wie Samantha versucht in Erfahrung zu bringen, was ihr wiederfahren ist und welche Wege sie dabei einschlägt und ihre Gedankengänge machten für mich diesen Roman sehr anziehend. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen und hatte es relativ schnell durchgelesen. Die Autorin gibt einen genug Raum auch eigene Theorien aufzustellen und mitzurätseln. Und man geht im Kopf förmlich die verschiedenen Möglichkeiten durch, dass fand ich äußerst spannend. Natürlich lag ich auch manches Mal daneben und war regelrecht überwältigt, welche Wendungen die Handlungen dann nahm.
Ich bin maßlos begeistert und hätte nie mit diesem Ausgang gerechnet. Und ehrlich muss ich gestehen, dass ich mir wünsche, dass die Autorin sich auch mehr auf dieses Genre verlegt, denn dieses beherrscht sie ausnehmend gut. Eine Feststellung, die ich nun für mich treffen kann ist, dass Jennifer L. Armentrout vielfältige Talente besitzt und es versteht, den Leser an sich zu binden. Wer nicht auf Jugendbuch-Fantasy, aber auf Thriller steht, dem kann ich dieses Buch nur ans Herz legen. Ich bin begeistert und die Story bleibt einem auf jedem Fall auch nach dem Lesen noch im Kopf. Klare Leseempfehlung von mir.

Bewertung:



    

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Mittwoch, 18. Oktober 2017

Dark Haze - Verloren bis zu dir von Svenja Lassen [Rezension]


Beschreibung:

Taschenbuch: 252 Seiten
Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform (2. Januar 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 1541091604
ISBN-13: 978-1541091603
Preis eBook: 2,99 €
Preis Taschenbuch: 7,99 €

Inhalt:

Was passiert mit dir, wenn deine schöne heile Welt zerbricht und ein Auftragskiller zu deiner einzigen Hoffnung wird?

Ein idyllischer Sommer auf dem Gutshof ihrer Familie liegt vor der 19-jährigen Ophelia. Sie freut sich auf die Zeit mit ihrer Schwester und auf lange Ausritte durch die Wälder Polens. Aber ein Geheimnis ihres Vaters wird zur tödlichen Bedrohung und verändert alles.
In dieser dunklen Stunde muss Ophelia sich ausgerechnet auf einen Mörder verlassen. Obwohl sie es für falsch hält, fühlt sie sich zu ihm hingezogen. Kann sie ihm vertrauen?

Eine spannende und prickelnde Liebesgeschichte, jenseits von Gut und Böse, Schwarz oder Weiß. 


Rezension:

Dieses Buch ist mir durch sein wundervolles und mythisches Cover ins Auge gefallen, außerdem machte mich die Bezeichnung "Romantic Thriller" neugierig. Romantische Bücher lese ich gerne und ich wollte herausfinden, wieviel Thriller in diesem Roman steckt. Und ich muss sagen, ich wurde nicht enttäuscht. Einmal angefangen zu lesen konnte ich gar nicht mehr aufhören. Der Mix aus düsterem Thriller und romantischen Gefühlen war einfach grandios. Ich hätte nicht gedacht, dass mich diese Geschichte so fesseln könnte. 
Ophelia ist eine starke Persönlichkeit, die mir sehr sympathisch war. Was ihr hier widerfährt ist wirklich schrecklich und ich konnte ihren Zwiespalt sehr gut nachvollziehen. 
Der Mörder, zu dem sie sich hingezogen fühlt, ist ein wunderbarer Charakter, der es einem schwer macht ihn für sein Handeln zu verurteilen. Man befindet sich bei ihm sozusagen in einer Grauzone. Er hat wirklich seine gute Seiten und sein Verhalten gegenüber Ophalia entlockte mir so manchen Seufzer, weil ich es so süß fand. Naja nun ist süß im Zusammenhang mit einem Mörder sicher die falsche Wortwahl, aber anders kann ich es auch nicht beschreiben. 
Doch nicht nur diese Liebesgeschichte fesselte mich sondern auch die Spannung, die von Seite zu Seite wächst und einen auf ein Ende hoffen lässt, bei dem alle glücklich und zufrieden sind. Ob uns das als Leser gewährt wird müsst ihr dann schon selbst herausfinden. Ich fand dieses Buch einfach nur genial, habe es an einem Tag durchgelesen und werde mich sicher auch sehr bald dem zweiten Band widmen. Denn gerne möchte ich noch ein wenig in Gesellschaft von Ophelia verbringen und auch der zweite Teil verspricht wieder eine perfekte Mischung zwischen Action und Liebesgeschichte zu werden. 
Wer gerne Thriller liest, aber auch gerne mal in romantischen Geschichten abtaucht hat hier das perfekte Buch gefunden, dass beide Genre gekonnt miteinander verbindet. 

Bewertung:

    

Dienstag, 4. Juli 2017

Geist von Michael Barth [Rezension]


Beschreibung:

Taschenbuch: 256 Seiten
Verlag: Books on Demand; Auflage: 1 (12. April 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3743190680
ISBN-13: 978-3743190689

Preis eBook: 1,99 €
Preis Taschenbuch: 8,99 €

Inhalt:

Christian trägt die Mitschuld an einem Verkehrsunfall, bei dem sein bester Freund Daniel auf tragische Art und Weise ums Leben kommt.
Kurz nach dessen Beerdigung geschehen unheimliche Dinge in der Wohnung des Zwanzigjährigen. Bald muss er sich der Frage stellen, ob er es mit dem rachsüchtigen GEIST seines Freundes zu tun hat oder ob er zunehmend dem Wahnsinn zum Opfer fällt.
Ein Psychothriller, der mit Ihren Ängsten und Ihrem Verstand spielt.


Rezension:

Ich habe schon das ein oder andere Buch dieses Autors gelesen, aber ein Psychothriller war noch nicht dabei. Mit diesem Roman schlägt Michael Barth eine ganz neue Richtung ein. Und ich glaube, dass ist ein Genre, das er gut bedienen kann. 
Der Klappentext hatte mich durchaus neugierig gemacht und das Vorwort tat dann sein Übriges. In Sachen Horror und Psychothriller bin ich nicht empfindlich, daher habe ich es bevorzugt abends bzw. nachts gelesen. Und ich muss sagen für mich passte es perfekt in diese Tageszeit. 
Christian ist hier unser Hauptprotagonist und aus seiner Sicht ist der Großteil der Handlung geschildert. Er selbst war jetzt nicht unbedingt ein Sympathieträger aber für die Story perfekt beschrieben. Dadurch, dass er an dem Unfall nicht ganz unschuldig ist schließt man ihn nicht so sehr ins Herz. Aber am Ende tat er mir richtig leid und in mancher Situation habe ich mit ihm gefühlt. Die Dinge die er durchlebt und was ihm im Nachhinein noch alles widerfährt lassen einen schon den Atem anhalten. 
Die anderen Charaktere mochte ich jeden auf seine Weise, auch die düsteren Gestalten waren sehr gut beschrieben und vervollständigten die Geschichte perfekt. 
Michael Barth konstruiert gekonnt eine komplexe und überraschende Geschichte mit gruseligen und schaurigen Elementen. Das Ende war sehr überraschend und plötzlich erschließt sich einen die ganze Handlung nochmal aus einer anderen Sicht. Und ich ertappte mich dabei, wie ich mir auf einmal für Christian einen ganz anderen Ausgang wünschte. 
Dieser Psychothriller hat mir sehr gut gefallen und ich hoffe der Autor wird uns häufiger mit solchen Werken erfreuen. 

Bewertung: